Hanns-Lilje-Stiftung fördert drei Kultur-Projekte

Der Altarraum des Klosters Bursfelde: Dort gibt es in der kommenden Passionszeit eine Kunstaktion. Foto: Schrader

Göttingen/Bursfelde. Die Hanns-Lilje-Stiftung fördert drei Kultur-Projekte aus Stadt und Landkreis Göttingen mit jeweils über 7000 Euro. Das wurde am Freitag bekannt.

Das Ausstellungsprojekt „Entdecken durch Verhüllen“ steht in der kommenden Passionszeit vom 18. Februar bis 3. April im Kloster Bursfelde bei Hann. Münden auf dem Programm. Die Kreuzigungsgruppe in der Kirche wird von Aschermittwoch bis Karfreitag mit einem modernen Fastentuch von Lisa Huber verhüllt. An der Aktion, die von der Stiftung aus Hannover unterstützt wird, sind Musiker und Tänzer aus der Region sowie das Kasseler Museum für Sepulkralkultur beteiligt.

In der Göttinger St.-Johannis-Kirche gibt es im kommenden Jahr vom 24. Mai bis 11. Juni eine besondere Ausstellung mit dem Titel „ReFORMation“. Dazu haben sich Hildesheimer Design-Studenten der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Gedanken zum Thema Reformation gemacht. Während der Ausstellung gibt es ein umfangreiches Aktionsprogramm.

Kleinkunst- und Kulturaktionen soll es in den Räumen der Neuen Arbeit Brockensammlung in Göttingen geben. Die Jury aus Kultur-Experten hat überzeugt, dass Kirche und Kultur sich an einem ungewöhnlichen Ort treffen und so eine neue Zielgruppe angesprochen wird.

Die Hannoversche Hanns-Lilje-Stiftung, die nach einem ehemaligen Landesbischof benannt ist, förderte seit 1990 insgesamt 1400 Projekte mit über elf Millionen Euro. Sie gehört zu dem größten Stiftungen in Deutschland. (bsc)

www.lilje-stiftung.de

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