Verhandlungen gehen weiter

Haustarif: Göttinger UMG-Gastronomie legt neues Angebot vor

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Warnstreik Anfang Februar: Beschäftigte der UMG-Gastronomie gingen für faire Löhne vor das Göttinger Klinikum. Jetzt liegt ein neues Verhandlungsangebot auf dem Tisch.

Göttingen. Die Geschäftsleitung der UMG Gastronomie GmbH, eine Tochter der Universitätsmedizin Göttingen, hat für die knapp 300 Beschäftigten ein verbessertes Tarifangebot vorgelegt.

Die Geschäftsleitung bietet einen neuen Einstiegsstundenlohn von 10,42 Euro pro Stunde für 2017 an. Dieser soll 2018 nochmals auf 10,58 Euro steigen. Derzeit verdienen die Beschäftigten 8,84 Euro in der untersten Entgeltgruppe. Das entspricht dem gesetzlichen Mindestlohn.

Zusätzlich zum Lohn liegen soll auch über folgende Details verhandelt werden:

• neue tatigkeitsorientierte Entgelteingruppierungsmerkmale bei allen Entgeltgruppen;

• Durchlassigkeit der Tarifstufen, tatigkeitsbezogene Entlohnung;

• stärkere Berücksichtigung der untersten Lohnstufen aus sozialen Aspekten;

• Reduzierung der Wochenarbeitszeit einer Vollzeitstelle auf 38,5 bei vollem Lohnausgleich;

• Verhandlungsbereitschaft für Mantel- und Altersvorsorgehaustarifvertrag;

• verlässliche Übernahme von Auszubildenden nach erfolgreicher Prüfung für mindestens sechs Monate.

Patientenversorgung durch UMG Gastronomie

Der größte Kundenbereich der UMG Gastronomie ist die Versorgung von stationären Patienten. „Die Sicherstellung dieses Versorgungsbereichs und die Kundenzufriedenheit müssen für alle Beteiligten besonders im Vordergrund stehen“, heißt es von der UMG. In dieser Woche gehen die Haustarifverhandlungen weiter.

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