400 Menschen kamen

Heilige Messe als  Auto-Kino auf dem Schützenplatz in Hildesheim

Coronakrise macht erfinderisch: Pfarrer Hans-Günter Sorge leitet den „Drive-in-Gottesdienst“, einer katholischen Messe nach dem Prinzip eines Autokinos, auf dem Volksfestplatz in Hildesheim.
+
Coronakrise macht erfinderisch: Pfarrer Hans-Günter Sorge leitet den „Drive-in-Gottesdienst“, einer katholischen Messe nach dem Prinzip eines Autokinos, auf dem Volksfestplatz in Hildesheim.

Etwa 400 Menschen haben so am Ostersonntag in Hildesheim an einem „Drive-In-Gottesdienst“ teilgenommen.

Die Coronakrise zwingt die Kirchen zu ganz neuen Aktionen: Etwa 400 Menschen haben so am Ostersonntag in Hildesheim an einem „Drive-In-Gottesdienst“ teilgenommen. Die katholische Messe auf dem Schützenplatz fand nach dem Vorbild eines Autokinos statt.

Die Teilnehmer durften dem Gottesdienst nur im Auto sitzend beiwohnen. Fenster und Türen mussten geschlossen bleiben, die Predigt konnte über das Radio gehört werden.

„Wir sind sehr dankbar, dass wir auf diese Art und Weise diesen Gottesdienst feiern durften“, sagte Mirco Weiß, Sprecher des Diözesanverbandes in Hildesheim.

Sollten die Kirchen für Besucher im Rahmen der Corona-Krise noch länger geschlossen bleiben, könnte es solche „Drive-In-Gottesdienste“ häufiger geben. „Das ist ein Modell, was wir uns auch für die Zukunft vorstellen können“, sagte Weiß nach dem gelungenen Premiere-Projekt auf dem Volksfestplatz.  

(tko/lni)

Alle aktuellen Informationen zu Corona in Niedersachsen gibt es in unserem News-Ticker.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.