In Kürze beginnen Bauarbeiten

Heinz-Erhardt-Stele in Göttingen wird bis Juli eingelagert

Die Heinz-Erhardt-Stele in der Innenstadt
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Die Heinz-Erhardt-Stele in der Innenstadt: Sie erinnert an die Filmstadt Göttingen und den berühmten Künstler. Die Stele kommt wegen Bauarbeiten bis voraussichtlich Mitte Juli ins Lager.

An der Berliner Straße in Göttingen beginnen in Kürze größere Bauarbeiten. Deshalb wird die Heinz-Erhardt-Stele am Freitag, 5. Februar, abgebaut und vorübergehend eingelagert. Darauf weist die Göttinger Stadtverwaltung hin.

Göttingen – Laut Mitteilung wird ein Regenwasserkanal an der Berliner Straße erneuert. Außerdem gibt es Erdarbeiten für eine Pumpenanlage auf dem Heinz-Erhardt-Platz. Um die dort aufgestellte Stele vor möglichen Schäden zu bewahren, wird sie abgebaut und kommt bis voraussichtlich Mitte Juli ins Lager.

Zuletzt hatte die Stele im Herbst 2019 für überregionale Aufmerksamkeit gesorgt: Sie war von Unbekannten gestohlen worden und am erst am 7. Oktober des Jahres auf dem Ernst-Honig-Wall in Höhe des alten Botanischen Gartens beschädigt wieder aufgefunden worden.

Nachdem die Schäden an der Stele beseitigt waren, wurde sie Anfang November 2019 an ihrem angestammten Standort, dem Heinz-Erhardt-Platz, wieder aufgestellt. Die Sanierungs- und Aufstellungskosten hatte damals eine Göttinger Firma übernommen.

Die Stele wurde im Jahr 2003 unter Beteiligung der Töchter von Heinz Erhardt offiziell enthüllt. Sie erinnert an die Filmstadt Göttingen und an Heinz Erhardt (1909 bis 1979), der von 1956 bis 1960 in Göttingen acht Filme drehte.

Die Einweihung des Platzes und die Enthüllung der Stele war damals Teil der Veranstaltungsreihe „Ab in die Mitte“. Die Stele nimmt die Rolle von Heinz Erhardt im Film „Natürlich die Autofahrer“ auf. In dem Streifen regelt Verkehrspolizist Eberhard Dobermann am Weender Tor den Verkehr. Zwischen 1949 und 1961 wurden in Göttingen insgesamt 97 Filme gedreht. Das erste Polizeikommissariat Göttingen hat die Patenschaft für die Stele übernommen. (Bernd Schlegel)

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