Helge Schneider: Komische Kunst in der Lokhalle

Auftritt im blauen Anzug: Helge Schneider brachte das Publikum in der Göttinger Lokhalle zum Lachen. Foto: Kuhl

Göttingen. Leuchtend blauer Anzug, üppige Perücken-Haarpracht sowie eine ganz eigene Mischung aus Humor und musikalischer Abwechslung gehören zu den Markenzeichen von Komiker Helge Schneider, der am Sonntagabend für beste Laune in einer gut gefüllten Lokhalle sorgte.

Als Schneider mit einem Kontrabass im Schlepptau vors Publikum tritt, ist die große Bühne bereits mit Musikinstrumenten aller Art gefüllt. Der Profimusiker spielt zum Einstieg kurz ein Lied an, das man trotz schräger Töne so gerade eben noch als „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ erkennt. Dann der Wechsel an den Konzertflügel mit einigen klassischen Wohlklängen, die Schneiders musikalische Qualität an diesem Abend nicht zum letzten Mal durchblicken lassen. Seine dabei übertriebene Mimik bringt das Publikum erneut zum Lachen.

Es ist diese Mischung aus schauspielerischem Klamauk, feinsinnigem Blödsinn, Improvisation, musikalischem Minimalismus einerseits sowie virtuosem Können andererseits, die seine Fans so begeistert. Begleitet von Teekoch Bodo, einer sechsköpfigen – übrigens hervorragenden – Begleitband und dem rauschebärtigen Ausdruckstänzer Sergej Gleithmann gönnte Schneider sich und seinen Gästen einen kurzweiligen Abend.

Helge Schneider in Göttinger Lokhalle

Wer diesen Auftritt verpasst hat oder eine weitere Helge-Dosis benötigt, kann sich nach der Konzert-Tour die Höhepunkte als Konserve ins Haus holen: Für den Spätsommer ist eine DVD mit den Höhepunkten angekündigt. (bf)

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