Teilerfolg vor dem Verwaltungsgericht

Hells Angels bekommen beschlagnahmte Gegenstände zurück

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Verbotener Verein: In den Räumen der Göttinger Hells Angels gab es vor einem Jahr eine Razzia. Jetzt fordern Mitglieder beschlagnahmte Gegenstände zurück.

Göttingen. Vor dem Verwaltungsgericht Göttingen haben Mitglieder der verbotenen Göttinger Hells Angels einen Teilerfolg erzielt.

Sie hatten auf Herausgabe von beschlagnahmten Gegenständen geklagt.

Hintergrund ist das Verbot der Gruppierung im Oktober 2014. Danach gab es eine Razzia in den Räumen der Hells Angels in Adelebsen. Dabei waren zahlreiche Gegenstände beschlagnahmt worden. Das Verwaltungsgericht entschied nun, dass Gegenstände mit der Aufschrift „Big Red Machine Göttingen“ oder „Support 81 Göttingen“ sowie bei Aufdrucken, die auf auf andere Gruppierungen der Hells Angels Bezug nehmen, herausgegeben werden müssen – allerdings erst, wenn das Urteil rechtskräftig ist. Das Gericht hat Berufung beim Oberverwaltungsgericht zugelassen.

Anders sieht das Verwaltungsgericht die Sache bei Aufschriften und Aufdrucken, bei denen eine eindeutige Zuordnung zu dem verbotenen Verein und seinen Symbolen möglich ist.

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