Elternhaus und Kimbu bekommen Spende

„Herrenabend“ für guten Zweck - Göttinger Vereine erhalten jeweils 4.000 Euro-Spende

Gruppenbild bei Spendenübergabe. Personen stehen zusammen, halten symbolische Schecks in ihren Händen.
+
Große Freude: Herrenabend-Organisator Dieter Brinkmann (Bildmitte) überreichte (von links) Angelika Gotthardt, Barbara Möllmann und Bärbel Matthies (alle Verein KIMBU) sowie Susanne Schulze-Konopka und Otfried Gerike (beide Verein Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen) Spendenschecks in Höhe von jeweils 4.000 Euro.

Über eine Spende des „Herrenabends“ in Harriehausen durften sich nun die Göttinger Vereine „Elternhilfe für das krebskranke Kind“ und „Kimbu“ freuen.

Göttingen – Obwohl der Herrenabend, bei dem sich seit knapp 30 Jahren regelmäßig im März rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft treffen und für den guten Zweck spenden, bereits zum zweiten Mal in Folge abgesagt werden musste, haben die Mitglieder auch in diesem Jahr wieder eine Spende an beide Vereine möglich gemacht.

„Wir sind sehr glücklich darüber, dass es sich viele Freunde des Herrenabends nicht haben nehmen lassen, trotz der neuerlichen, Corona-bedingten Absage, Geld zu spenden“, sagte Dieter Brinkmann, Sprecher des Organisationsteams, bei der Übergabe der beiden Schecks.

„Ich danke allen Spendern und bin sehr stolz darauf, dass wir eine Summe von insgesamt 8.000 Euro an die beiden Vereine übergeben dürfen.“ Das sei gerade in Zeiten, in denen der Herrenabend gar nicht stattfinden kann, „wahrlich keine Selbstverständlichkeit“.

Seit der Herrenabend ins Leben gerufen wurde, sind dort nach Aussage Brinkmanns insgesamt rund 750.000 Euro an Spendengeldern für die Versorgung von schwerkranken sowie hilfebedürftigen Kinder und Jugendlichen gesammelt worden, die größtenteils den beiden Göttinger Vereinen zu Gute gekommen sind.

„Es ist uns ein persönliches Anliegen, diese wertvolle Arbeit, die die Mitglieder der Elternhilfe und von Kimbu leisten, zu unterstützen“, so Brinkmann. Damit diese Hilfe, die den betroffenen Kindern und Eltern durch die beiden Vereine zu Teil werde, auch zukünftig gewährleistet werden könne, habe man sich dieser Spendentradition verschrieben.

„Wir freuen uns sehr über diese Spende“, betonten Kimbu-Geschäftsführerin Barbara Möllmann und die Fördervereins-Vorsitzende Bärbel Matthies. „Ohne solch bürgerschaftliches Engagement wären Einrichtungen wie Elternhaus und Kimbu nicht denkbar.“

Auch Susanne Schulze-Konopka, Vorsitzende des Vereins Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen, war extrem dankbar. „Es ist definitiv etwas Besonderes, über so viele Jahre und Jahrzehnte immer wieder finanzielle Unterstützung zu erhalten“, sagte sie. (Per Schröter)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.