Spendenaktion

Herzkissen mit Seele für Krebspatientinnen - Verein Horizonte unterstützt Klinik Neu-Bethlehem

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Übergabe: Krankenschwester Nicole Waldew (von links), Dajana Nüsse, Pflegedienstleiter Martin Weinrich, Ulrike Germroth, Dr. Dietrich Kulenkampff, Tanja Zeyn, Heike Peinemann, Margitta Degener und Andrea Schmidt-Schweda bei der Übergabe der Herzkissen im Krankenhaus Neu-Bethlehem. 

„Es geht ein Herz von Herz zu Herz“ lautete das Motto einer Spendenaktion in Göttingen

Göttingen – „Es geht ein Herz von Herz zu Herz“ lautet das Motto einer Spendenaktion, mit welcher der Handarbeitsmarkt Nadelzeile und der Verein Horizonte Brustkrebspatientinnen in Göttinger Krankenhäusern helfen und ihnen in ihrer schweren Situation beistehen möchten. Am Dienstag überreichten sie am Krankenhaus Neu-Bethlehem dem Chefarzt der Gynäkologie und seinem Team rund 20 selbst genähte Herzkissen.

„Diese Kissen können von den Patientinnen unter dem Arm getragen werden und dadurch hilft es, den Druckschmerz nach der Operation zu lindern“, sagt Dr. Dietrich Kulenkampff. Durch die besondere Herzform könne das Kissen bequem unter die Achselhöhle geklemmt werden. So erleichtere es das Liegen und biete Schutz vor Stößen oder plötzlichen Bewegungen.

„Gleichzeitig ist ein solches Kissen aber auch ein Stück Seele, dass man den Patientinnen übergibt, und es schenkt in dieser schweren Phase Geborgenheit“, so Kulenkampff.

Entstanden ist die Idee zu den „Herzkissen“ in einem Nähkurs des Handarbeitsmarktes Nadelzeile. „Seither trifft sich ein Teil der rund 20 an der Aktion beteiligten Frauen alle sechs Wochen in unserem Ladengeschäft in der Groner Straße, um pro Termin – je nach Teilnehmerzahl – ehrenamtlich 15 bis 20 Kissen zu nähen“, sagt Nadelzeile-Geschäftsführerin Ulrike Germroth. Die Nadelzeile stelle dabei neben den Räumlichkeiten auch die Nähmaschinen und die Stoffe zur Verfügung.

„Jeden Abend verwenden unterschiedliche Stoffe mit fröhlichen Farben“, sagt Germroth, die jederzeit auf der Suche nach helfenden Händen für die seit etwa zwei Jahren laufende Aktion ist.

„In dieser Zeit wurde mehr als 150 Kissen an die verschiedenen Krankenhäuser in Göttingen gespendet“, sagt Margitta Degener, Vorsitzende des Vereins „Horizonte“, der sich der Betreuung von Brustkrebspatientinnen verschrieben hat.

„Und wir sind den Näherinnen sehr dankbar, dass sie betroffenen Frauen mit ihren wunderbaren Kissen ein wenig Hoffnung und Zuversicht geben“, sagen Degener und Dr. Dietrich Kulenkampff unisono. 

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