Göttinger „Nacht des Wissens“ am Samstag mit Besucherrekord

Göttingen. Die Stadt wurde am Samstag zum Mekka der Wissbegierigen: Etwa 25.000 Menschen kamen zur Nacht des Wissens - die damit einen Rekord verbuchte.

Denn Universität und Forschungsinstitute hatten von 17 bis 23 Uhr Türen, auf zu Räumen, die sonst für die Öffentlichkeit tabu sind, geöffnet. Mehr als 320 Veranstaltungen waren im dicken Programmheft zu finden. 

Bereits um 17 Uhr standen viele Besucher bereit - "es war sofort etwas los", sagte eine Sprecherin im Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, das noch einmal mehr Besucher als im Vorjahr verzeichnen konnte und wo mehr als 200 Mitarbeiter im Einsatz waren.

Zentrale Orte waren der Nordcampus, die Universitätsmedizin, der Zentralcampus, die Innenstadt auch mit Privater Fachhochschule, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik in der Südstadt und die HAWK auf den Zietenterrassen - insgesamt gab es 25 einzelne Veranstaltungsorte - zum ersten Mal war das Kulturwissenschaftliche Zentrum nahe dem Zentral-Campus dabei, ebenso Laser-Laboratorium am Nordcampus und das 2016 eröffnete Tagungszentrum Alte Mensa. 

Zwischen den Orten verkehrten die kostenlosen Shuttle-Busse in kurzen Intervallen, was bei den kalten Temperaturen die Wartezeiten im erträglichen Rahmen beließ.

Begeistert über den Zuschauerandrang waren am Ende viele Beteiligte und voran Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel: "Wir freuen uns sehr, dass bei der dritten Nacht des Wissens noch einmal deutlich mehr Göttinger und Göttingerinnen die Gelegenheit genutzt haben, einen Blick hinter die Kulissen der Forschungseinrichtungen am Standort Göttingen zu werfen, als bei den ersten beiden Veranstaltungen." Beisiegel bedankte sich bei allen Mitarbeitern, Helfern und Partnern der "Nacht des Wissens".

Bemerkenswert: Der Besucherstrom kam zu einem erheblichen Anteil auch aus der Region: Auf den Parkplätzen waren viele Autos mit den Kennzeichen NOM, HMÜ, EIC, WIZ, ESW und KS zu sehen.

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