Wildtierschutz

Hilfe für Eichhörnchen: Notausstiege für Göttinger Friedhofsbrunnen

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Hilfe für Eichhörnchen: Sonja Berger, Friedhofsgärtnerin der Firma Uhlendorff aus Rosdorf, und ihre Kolleginnen hatten vor einiger Zeit einen ertrunkenen Nager gefunden. Jetzt wurden kleine Leitern als Notausstiege für die Brunnen gebaut.

Für Angehörige sind sie für die Grabstättenpflege unverzichtbar: die Brunnen auf Friedhöfen. Für Wildtiere können die gefüllten Becken aber zu einer tödlichen Gefahr werden.

Durstige Eichhörnchen und andere Kleintiere rutschen am Brunnenrand leicht ab. Die Wände sind zu glatt, um daran wieder hochzuklettern. Die Stadt Göttingen schafft jetzt Abhilfe.

Mit einem großen „Herz für Tiere“ haben städtische Mitarbeiter auf dem Parkfriedhof Junkerberg in Weende und auf Stadtfriedhof Göttingen an der Kasseler Landstraße insgesamt 30 Kletterhilfen an den Brunnen angebracht, damit die Tiere daran wieder nach draußen gelangen können.

Den Anstoß für das Projekt gaben Sonja Berger und ihre Kolleginnen. Berger ist Friedhofsgärtnerin der Firma Uhlendorff aus Rosdorf, Mitarbeiter der Firma hatten vor einiger Zeit ein ertrunkenes Eichhörnchen gefunden. Daraufhin bauten Mitarbeiter der städtischen Fachabteilung Friedhof die Mini-Leitern für die kleinen Nager und andere Tiere.

Die Stadt Göttingen ist für insgesamt vier Friedhöfe zuständig. Es sind neben dem Stadtfriedhof und Parkfriedhof Junkerberg, der Friedhof Grone sowie der Friedhof Geismar.bsc/ysr

goettingen.de/friedhoefe

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