Geschichte über Göttinger Tuchmacher

Historiker Lippert gewinnt Alexanderpreis

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Ausgezeichnet: Der Kuratoriums-Vorsitzende Jens Wortmann (rechts) mit den Alexanderpreis-Trägern (vorne von links) Claudia Nachtwey, Laura Vele, Ute Andres und Norman Lippert sowie (hinten von links) Adrian Schulz und Lina Rees.

Göttingen. Der Gewinner des Alexanderpreises 2015 heißt Norman Lippert. Der Göttinger Historiker wurde für seinen im Magazin Faktor veröffentlichten Artikel „Handel im Wandel“ über die Geschichte der Göttinger Tuchmacher ausgezeichnet.

Seit 1990 vergibt die Alexanderstiftung Preise für Journalisten, die sich in besonderer Weise mit der Göttinger Lokalgeschichte befassen. „Norman Lippert hat genau das getan, was der Stifter Wolfgang Alexander gefordert hat“, sagte der Kuratoriums-Vorsitzende Jens Wortmann in seiner Laudatio. „Er hat sich ein Thema vorgenommen, das weitgehend unbeachtet und fast vergessen ist und dieses dann allgemeinverständlich aufgearbeitet.“

Außerdem sei es dem Preisträger gelungen, anschaulich und spannend einen Bogen von der Hansezeit bis heute zu spannen.

Über den zweiten Preis freuen durfte sich die NDR-Hörfunkjournalistin Ute Andres für ihren Radiobeitrag „Das Tor zur Freiheit“ über das geplante Museum für das Lager Friedland.

Dritte Preise gingen an Claudia Nachtwey für ihre Geschichte des Grenzzaunes im Eichsfeld und Laura Vele für ihren Beitrag über den Wissenschaftler Max Born.

Den Schülerpreis erhielten Lina Rees, Lovis Pape und Adrian Schulz, die sich in der Schülerzeitung des Felix-Klein-Gymnasiums „FKG-Times“ mit der Erinnerungskultur an ihrer Schule beschäftigt hatten.

Im voll besetzten Keller-Bistro des Deutschen Theaters hatte Jens Wortmann zuvor in seiner Begrüßungsansprache das Thema Pressefreiheit hervorgehoben und dabei Bezug auf das Terrorattentat von Paris genommen. „Das Recht der freien Meinungsäußerung ist eines der kostbarsten Rechte des Menschen“, zitierte er die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789.

Eine besondere Würdigung erhielt das Göttinger Tageblatt für die Sonderbeilage „125 Jahre Göttinger Tageblatt“. Chefredakteur Uwe Graells-Thöne nahm für die Redaktion eine Urkunde entgegen.

Die prämierten Texte sowie die Laudationes sind auf der Homepage der Stiftung unter www.alexanderstiftung.de zu lesen. (per)

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