35.000 Menschen kamen in die Unistadt

HNA-Schnellcheck zum Soundcheck-Festival

Steht auf GÖ: „Wahnsinnshalle“, sagt Johannes Oerding.

Göttingen. Neue Musik, zukünftige Stars, viele Talente und starke deutsche Sänger waren beim 4. NDR-2-Soundcheck-Festival Neue Musik in Göttingen zu sehen. Abschluss war das Mega-Konzert „Deutsche Musikszene“ am Samstag in der Lokhalle. Wir liefern den Check zum Soundcheck.

Abschluss war das Mega-Konzert „Deutsche Musikszene“ am Samstag in der Lokhalle. Wir liefern den Check zum Soundcheck.

Resonanz

Überragend. 35 000 Menschen waren dabei, fast alle Konzerte in vier Hallen ausverkauft. Dazu kamen viele Zuschauer an die kostenlose Open-Air-Bühne mit prima Live-Programm (Patrick Kelly, Mikky Ekko, Kelvin Jones, Rhodes, Charlie Puth), wo die Hallen-Konzerte per Video zu sehen waren. Publikum: von 6 bis 70 – oft tanzten Mama und Papa mit den Kids.

Konzept

Erfolgreich. Angelehnt an das SWR-Festival „New Pop“ – die Künstler sind fast identisch – setzt NDR 2 auf die Präsenz von internationalen Nachwuchskünstlern. Dazu gab es am Samstag das Mega-Konzert „Deutsche Musikszene“ mit oft etablierten Sängern, die bei Kurz-Auftritten drei bis sechs Songs spielten.

Stars von morgen

Vorhanden. James Bay war „der“ umjubelte Star. An der Schwelle zu großen Karrieren stehen Ella Henderson und Jess Glynne, deren Konzerte herausragend waren.

Deutsche Musikszene

Frischer Auftritt: Namika beim Soundcheck in der Lokhalle.

Ein Zuschauermagnet. Etwa 7000 waren dabei, auf der Bühne: Philipp Dittberner, Namika, Joris, Max Mutzke, Johannes Oerding, Clueso und DJ Robin Schulz.

Die Überraschungen

Joris Buchholz, Namika, Clueso & Mutzke. Der 25-jährige Joris war angefixt vom Riesenpublikum, wollte gar nicht aufhören, dafür erntete er einen Jubelsturm. Die sympathische Namika (24) bot frischen HipHop, gute Laune und weit mehr als nur „Lieblingsmensch“. Großartig: das Duett von Clueso und Max Mutzke.

Das Jubel-Meter

Das Jubel-Meter sah die nette Rampensau Johannes Oerding („Alles brennt“) vor Clueso („Cello“). Dahinter: Joris („Herz über Kopf“ – am Ende als Reggae!) und Namika („Lieblingsmensch“).

Der Mutige

Clueso. Zwei akustische Gitarren, ein Schlagzeug, prima Songs, das reichte, um 7000 zu begeistern.

Der Besondere

Max Mutzke und DJ Robin Schulz. Stimmlich und musikalisch stark, passte der Kurzauftritt ohne Mitsing-Potenzial nicht. Robin Schulz bewegte nach drei Stunden noch Tausende mit intelligent gemixten Hits und Beats. Und: Er hatte die besten Effekte mit Konfettiregen, Feuerfontänen.

Das Publikum

Am Samstag in der Lokhalle ganz stark und ausdauernd. Die Sänger wurden abgefeiert und am Ende ging hintenraus noch ganz viel beim Tanzen zur Musik von Robin Schulz. Nicht von ungefähr kam von vielen Künstlern auch viel Lob für das Publikum bei den anderen Konzerten – so besonders von Ella Henderson bei ihrem Deutschland-Konzert-Debüt.

Die Stadt

Göttingen war für drei Tage eine junge Musikstadt. Das Festival ist mitten im Herzen der Stadt und der Fans angekommen. Viele reisten von auswärts an, übernachteten in Göttingen. Kurzum: Soundcheck ist ein Geld- und Image-Bringer, wie Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler sagte, der sich einfach freut, „so ein tolles Festival in der Stadt zu haben“. 2016 geht es weiter.

Fazit

Ein Festival für Jung und Alt mit Top-Künstlern/Newcomern, günstiger Eintritt oder vor der City-Stage-Bühne open air sogar umsonst. Top-Organisation.

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