Hochschulen: Weniger ausländische Studierende als 2012

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Gegen den Trend: An der Universität Göttingen ist der Anteil ausländischer Studierender abweichend vom Bundesdurchschnitt weiterhin auf hohem Niveau. Im Bild eine Vorlesung im Zentralen Hörsaalgebäude.

Göttingen. Niedersachsens Hochschulen haben für Studenten aus dem Ausland offenbar an Attraktivität eingebüßt. Der Anteil junger Menschen mit nichtdeutschem Pass sank an den Unis.

Wie das Landesamt für Statistik mitteilte, kamen im Jahr 2012 noch 7,0 Prozent der rund 170 000 Studierenden aus dem Ausland. Das sind 1,1 Prozentpunkte weniger als im Bundesdurchschnitt und zwei Prozentpunkte weniger als fünf Jahre zuvor. In Berlin dagegen beträgt die Quote der Bildungsausländer 13,1 Prozent, im Saarland 11,8 und in Bremen 10,6 Prozent.

 Nach Angaben des LSN kann der Anteil ausländischer Studierender als ein Gradmesser der Attraktivität von Hochschulstandorten angesehen werden. Die im Vergleich der Bundesländer geringste internationale Anziehungskraft haben danach die Universitäten in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein mit Ausländeranteilen von 4,8 und 5,5 Prozent. (lni)

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