Sitz in Kassel

Bankfusion über Ländergrenze: Kasseler Bank und Volksbank Göttingen gehen zusammen

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Gehen jetzt gemeinsam in die Zukunft: (von links) die Vorstände Wolfgang Osse, Volker Stern und Martin Schmitt von der Kasseler Bank sowie Markus Bludau und Hans-Christian Reuß von der Volksbank Göttingen.

Kassel/Göttingen. Die Kasseler Bank und die Volksbank Göttingen wollen rückwirkend zum 1. Januar zur Volksbank Kassel-Göttingen und damit zum größten regionalen Kreditinstitut nach der Kasseler Sparkasse in Nordhessen und Südniedersachsen fusionieren.

Das bestätigten die Vorstände der beiden genossenschaftlichen Geldhäuser am Freitag.

Aktualisiert um 17.12 Uhr

Die Fusion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der beiden Vertreterversammlungen im Mai. Die neue Bank wird ihren Sitz in Kassel haben und mit gut 600 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 2,77 Milliarden Euro das mit Abstand größte genossenschaftliche Kreditinstitut in der Region sein. Kassel und Göttingen sollen als gleichberechtigte Hauptstellen fungieren. Chef der neuen Bank wird der Vorstandsvorsitztende in Kassel, Martin Schmitt. Markus Bludau und Hans-Christian Reuß (beide Göttingen) sowie Wolfgang Osse und Volker Stern (beide Kassel) bleiben als gleichberechtigte Vorstände an Bord.

Für die insgesamt fast 140.000 Kunden ändert sich laut Vorständen zunächst nichts. Im Zuge der technischen Fusion – also der Zusammenführung der Computer-Systeme im kommenden Jahr – bekommen die 42.500 Kunden der Volksbank Göttingen neue Kontonummern (Iban). Nach der Fusion wird sich das Geschäftsgebiet von Northeim im Norden bis Bad Wildungen im Süden und von Heiligenstadt im Osten bis Willingen im Westen erstrecken.

Einen Personalabbau wird es nach Angaben der Vorstände nicht geben. „Alle Mitarbeiter werden gebraucht“, betonte Schmitt.

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