Auszeichnung für Göttingens Oberbürgermeister

Höchste Auszeichnung der Sparkasse Göttingen: Gold für den „Architekten“ Köhler

Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (Mitte), stellv. Landrat Dr. Harald Noack, der stellv. Verwaltungsratschef Oliver Klinger, Thomas Mang, Präsident des Niedersächsischen Sparkassenverbandes und Rainer Hald, Vorstandschef der Sparkasse Göttingen
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Die Sparkassenmedaille in Gold erhielt Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (Mitte). Dazu gratulierten (von links) der stellvertretende Landrat Dr. Harald Noack, der stellvertretende Verwaltungsratschef Oliver Klinger, Thomas Mang, Präsident des Niedersächsischen Sparkassenverbandes und Rainer Hald, Vorstandschef der Sparkasse Göttingen.

Er ist wie kaum ein anderer mit der Sparkasse Göttingen verbunden. Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler erhielt für sein langjähriges Engagement für das Institut die Sparkassenmedaille in Gold.

Göttingen - Thomas Mang, Präsident des Niedersächsischen Sparkassenverbandes, überreichte die seltene Auszeichnung. Sie wird an Persönlichkeiten vergeben, die sie außerordentlich für die Sparkassen und ihre Ideen eingesetzt haben.

Immer wieder habe der 69-Jährige Köhler dazu beigetragen, dass entscheidende Weichen gestellt wurden, sagte Mang beispielsweise mit Blick auf den Neubau des Sparkassen-Forums und die Fusion mit der Sparkasse Hann. Münden.

Auf die Verdienste um die Sparkasse verwies auch Vorstandsvorsitzender Rainer Hald. Er lobte Köhlers faire und gleichzeitig inhaltlich harte Art. „Auf ihr Wort konnte ich mich verlassen“, sagte Hald direkt zu Köhler.

Den Verwaltungsratsvorsitzenden der Sparkasse Göttingen bezeichnete er als „Architekten“ beim Umbau und der Neuausrichtung des Instituts. Mit seiner Arbeit habe Köhler ein Stück Sparkassen-Geschichte in Göttingen geschrieben.

Die Verbindung Köhlers zur Sparkasse ist eng: Von 1978 bis 1998 arbeitete er für das Institut, zuletzt als Leiter der Immobilienabteilung. 1998 wechselte Köhler an die Spitze der Städtischen Wohnungsbau Göttingen, bevor er 2014 Oberbürgermeister wurde.

In dieser Zeit stand er der Sparkasse für insgesamt 29 Jahre als Mitglied des Verwaltungsrates zur Seite, zunächst von 1991 bis 1998 als „Bedienstetenvertreter“, von 2007 bis 2007 als politischer Vertreter sowie seit 2014 als Oberbürgermeister und Vorsitzender des Gremiums.

Er habe es in der Sparkasse Göttingen vom Auszubildenden bis an die Spitze geschafft, sagte Oliver Klinger, stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender.

Köhler verwies in seiner Erwiderung auf die Grundwerte der Sparkassen. Es gehe dabei nicht um Gewinnmaximierung, sondern um das Gemeinwohl. Deshalb sei die Sparkasse den Kunden in besonderem Maße verpflichtet.

Zu seiner Arbeit für die Sparkasse sagte der scheidende Oberbürgermeister: „Man macht das nicht für sich selbst, sondern für die Menschen in der Region.“ (Bernd Schlegel)

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