Schall wird in elektrische Signale umgewandelt

Hörforschung Göttingen: Arbeitsteilung im Hörnerv

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TobiasMoser

Göttingen. Das Ohr setzt Synapsen mit verschiedenen Eigenschaften ein, um Schall in unterschiedlicher Lautstärke zu verarbeiten. Das haben Göttinger Wissenschaftler herausgefunden.

Die Ergebnisse der Wissenschaftler des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie erklären, wie synaptische Vielfalt dem Ohr hilft, Erregungsmuster im Hörnerv zu erzeugen. Geleitet wurde das Team von Professor Dr. Tobias Moser.

Im menschlichen Innenohr werden die vom Schall bedingten Schwingungen in elektrische Signale im Hörnerv umgewandelt. „Es scheint, als bestünde im Hörnerv eine Arbeitsteilung“, sagt Moser. Manche Nervenfasern reagierten bereits auf leise Töne, andere würden erst bei lauten Tönen aktiv. Erste Anzeichen für diese Annahme hätten das Forscherteam bereits 2009 gefunden, heißt es in einer Pressemitteilung.

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