Niedrige Besucherzahlen

Hoffest zum Abschluss: Göttinger Organisatoren des Projektes „Storytelling“ sind zufrieden

Kinder- und Jugendbuchautorin Dita Zipfel liest beim Hoffest des KAZ.
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Kinder- und Jugendbuchautorin Dita Zipfel las aus ihrem Buch „Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte“, für das sie jüngst den Deutschen Jugendliteraturpreis erhielt.

Mit einem zweitägigen Hoffest haben die Organisatoren des Projektes „Storytelling – deine Stimme in Kunst, Rap, Literatur, Film, Theater und Spiel“ nun den Abschluss der Workshop-Phase gefeiert.

Göttingen - Und nicht nur das: Auch die erste erfolgreiche Kooperation des Göttinger Kommunikations- und Aktionszentrums KAZ, des Jungen Theaters, der Stadtbibliothek Göttingen, des Programmkinos Méliès und des Literarischen Zentrums Göttingen fand in ihrer Zusammensetzung ihren erfolgreichen Abschluss.

„Auch wenn wir uns insgesamt sicher etwas mehr Besucher gewünscht hätten, sind wir dennoch zufrieden“, sagte KAZ-Geschäftsführerin Anne Moldenhauer. Den Auftakt zu dem Fest, das im Hof des neuen Kulturzentrums in der Bürgerstraße sowie in der benachbarten Programmkino Méliès stattfand, hatte am Freitag Frank Sommer mit einer Karaoke-Leseshow gemacht.

Besucher des Hoffestes erwartete ein buntes Programm aus Workshops und Angeboten

Am Samstag folgten Lesungen der jüngst mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Autorin Dita Zipfel aus ihrem Buch „Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte“ sowie von Tobias Elsäßer.

Im Rahmenprogramm gab es ein Schreibspiel, Führungen durch das Haus des Jungen Theaters und des KAZ, die Besucher konnten das Jonglieren lernen und am Bodypainting-Stand konnte man sich Hände und Arme in wahre Kunstwerke verwandeln lassen.

Im bunt gemischten Rahmenprogramm des Hoffestes konnten die Besucher unter anderem das Jonglieren lernen. Aber auch andere Workshops waren im Angebot.

Außerdem wurden die Ergebnisse der Workshops präsentiert, die alle am Projekt beteiligten Institutionen im Vorfeld veranstaltet hatten – wie etwa der Gamebook-Workshop der Stadtbibliothek, der Film-Workshop des Méliès, der Bodypainting-Workshop des KAZ oder der Rap-Workshop des Literarischen Zentrums.

Abschluss und gleichzeitig Höhepunkt des Hoffestes bildete dann ein Konzert, bei dem die Wiener Rapperin Ebow mit Songs über Rassismus und Sexismus sowie eingängigen Beats zu überzeugen wusste. Und nachdem sich die Besucherzahlen bis dahin doch sehr in Grenzen gehalten hatten, sorgten bei diesem Konzert rund 100 tanzende Fans für ein versöhnliches Ende.

„Als wir mit den Planungen für das Hoffest begonnen haben, waren die Inzidenzzahlen noch sehr viel höher“, sagte Anne Moldenhauer. Weil man Angst gehabt habe, dass es zu voll werden könnte, habe man das Konzept darauf auslegen und die einzelnen Programmpunkte extrem entzerren müssen. Und das dürfte wohl einer der Gründe dafür sein, dass bei dem Fest nicht zwei Tage lang Hochbetrieb herrschte.

„Allein die Workshops waren aber schon ein voller Erfolg, weil wir damit eine ganz breite Spanne von Jugendlichen erreicht haben“, betonte die KAZ-Geschäftsführerin.

Und daher plane man auch, die Kooperation mit den anderen an dem Projekt beteiligten Institutionen fortzusetzen. (Per Schröter)

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