Hohe Auszeichnung: Otto-Hahn-Preis für Professor Jürgen Troe

Professor Jürgen Troe: Er ist Gewinner des Otto-Hahn-Preises.  Foto: nh

Göttingen/Frankfurt. Hohe Auszeichnung für den Göttinger Wissenschaftler Professor Dr. Jürgen Troe: Der Physikochemiker wird mit dem Otto-Hahn-Preis ausgezeichnet.

Die Ehrung wird dem 75-Jährigen am 24. November von der Stadt Frankfurt, der Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Deutsche Physikalischen Gesellschaft in der Main-Metropole verliehen. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Frankfurt. Jürgen Troe ist Emeritus am Institut für physikalische Chemie der Georg-August-Universität und emeritierter Direktor am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, in Göttingen hat er eine Niedersachsenprofessur für Forschung inne.

Mit dem Otto-Hahn-Preis werden vor allem Troes grundlegende Arbeiten gewürdigt, die unter anderem helfen, chemische Prozesse in der Atmosphäre und Verbrennungsvorgänge besser zu verstehen, und somit einen wichtigen Beitrag für die Energieforschung und das Wissen um die Luftqualität leisten.

Troe wurde 1940 in Göttingen geboren. Er studierte Physik und Chemie an den Universitäten Göttingen und Freiburg. Nach seiner Promotion 1965 und seiner Habilitation 1968 in Göttingen war er von 1971 bis 1975 Professor für physikalische Chemie in Lausanne, bis er 1975 an die Universität Göttingen berufen wurde.

1990 wurde er zusätzlich zum Direktor am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie berufen. Nach seiner Emeritierung 2008 erhielt Troe mit dem Titel „Niedersachsenprofessor“ eine Position, die ihm die Fortsetzung seiner Arbeiten ermöglicht. Er gehört unter anderem dem Wissenschaftsrat an.

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