Göttingen/Washington D. C.

Hohe Auszeichnung: Ulrich Christensen zum auswärtigen Mitglied der US-amerikanischen NAS gewählt

Planetenforscher: Prof. Ulrich Christensen; Ein Mann mit grauen Haaren, grauem Vollbart und Brille lächelt in die Kamera
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Planetenforscher: Prof. Ulrich Christensen.

Es gilt als eine der höchsten Auszeichnungen: zum Mitglied der National Academy of Sciences gewählt zu werden. Dem ehemaligen Direktor am MPS Göttingen ist sie nun zuteilgeworden.

Göttingen – Große Ehre für den ehemaligen Direktor am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS), Prof. Ulrich Christensen: Er ist zum auswärtigen Mitglied der US-amerikanischen National Academy of Sciences (NAS) gewählt worden.

Die Vereinigung würdigt die „maßgeblichen Beiträge Christensens zum Verständnis der dynamischen Prozesse im Innern der Erde und anderer Planeten“, wie die Sprecherin des MPS, Birgit Krumheuer, mitteilt.

Eine Mitgliedschaft in der NAS gelte als eine der höchsten Auszeichnungen für Wissenschaftler. Christensen stand von 2002 bis 2020 der Abteilung „Planeten und Kometen“ des MPS als Direktor vor.

Ulrich Christensen zum auswärtigen Mitglied der NAS gewählt: An aktuellen Weltraummissionen beteiligt

Seit der Emeritierung setzt er seine Forschung in der Emeritusgruppe „Das Innere der Planeten“ fort und ist auch an den aktuellen Weltraummissionen „InSight“ und „BepiColombo“ beteiligt.

Ulrich Christensen verwendet in seiner Erforschung des Inneren der Erde numerische Simulationen. Zu Beginn seiner wissenschaftlichen Laufbahn stand der Erdmantel im Fokus von Christensens Forschungsinteresse. (Thomas Kopietz)

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