Dr. Holger Schroeter wird neuer Vize-Präsident der Uni

Nach der Wahl: Dr. Holger Schroeter (2.v.r.) wird neuer hauptberuflicher Vizepräsident der Universität Göttingen. Es gratulierten Dr. Wilhelm Krull (links), Uni-Präsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel und Senatssprecher Prof. Dr. Matthias Schumann. Foto: Uni Göttingen/nh

Göttingen. Dr. Holger Schroeter heißt der neue hauptberufliche Vizepräsident für Finanzen und Personal der Universität Göttingen. Er wurde am Montag mit zwölf Ja-Stimmen bei einer Enthaltung vom Senat gewählt.

Die gemeinsame Findungskommission aus Mitgliedern des Senats und des Stiftungsausschusses Universität hatte den 43-Jährigen empfohlen. Dr. Schroeter tritt sein Amt voraussichtlich zum 1. Oktober an. Seine Amtszeit beträgt sechs Jahre, bei anschließender Wiederwahl acht Jahre. Er folgt auf Markus Hoppe, der das Amt von 2004 bis 2014 innehatte und im Dezember 2014 nach Erfurt als Staatssekretär ins Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft wechselte.

„Mit Dr. Holger Schroeter haben wir die besten Voraussetzungen, um die beiden wichtigen Geschäftsbereiche Finanzen und Personal in den kommenden Jahren erfolgreich weiterzuführen“, sagte Dr. Wilhelm Krull, Vorsitzender der Findungskommission und des Stiftungsausschusses Universität. Uni-Präsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel erklärte: „Ich freue mich, Dr. Holger Schroeter als neues hauptberufliches Mitglied im Präsidium begrüßen zu können.“ Gleichzeitig dankte sie Professor Dr. Norbert Lossau, dass er die Aufgaben im Ressort Finanzen und Personal zusätzlich vorübergehend übernommen hat.

Holger Schroeter studierte Forst- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Göttingen, wo er in den Forstwissenschaften auch promoviert hat. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Finanz- und Führungsverantwortung im öffentlichen Bereich. Bei der Bundesagentur für Arbeit in Nordrhein-Westfalen war er in verschiedenen leitenden Führungsfunktionen unter anderem in Solingen und Düsseldorf tätig. Seit 2008 ist er kaufmännischer Direktor beim Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg, einer Forschungseinrichtung mit rund 1300 Beschäftigten und einem Budget von mehr als 80 Millionen Euro. Während seiner Zeit dort hat sich das Institut von der Größe her verdoppelt. 

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