3000 Euro-Spende der Göttinger Polizei

Hospiz an der Lutter bekommt Hilfe für den Kauf von neuen Spritzen-Pumpen

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Freude über die 3000-Euro-Spende von der Polizei beim Hospiz an der Lutter: Der Betrag soll zum Kauf von neuen Spritzen-Pumpen (Perfusoren) verwendet werden.

Das Hospiz an der Lutter bekommt erneut Unterstützung von der Göttinger Polizei. Die Ordnungshüter überreichten 3000 Euro an die Einrichtung.

Die werden dringend benötigt. Nach dem Umzug an den neuen Standort an der Humboldtallee stehen jetzt zehn Plätze für schwerkranke Patienten zur Verfügung – vorher waren es sieben. Viele haben starke Schmerzen und müssen daher ständig Medikamente bekommen. Bei der Dosierung helfen spezielle Spritzen-Pumpen, Perfusoren, die mehr als 1000 Euro pro Stück kosten.

Deshalb ist die Einrichtung froh, jetzt drei von fünf zusätzlich benötigten Geräten finanzieren zu können, berichtet Regina Bauer vom Hospiz. Sie spricht von einer tollen Hilfe der Polizei für die Hospiz-Arbeit.

Der Betrag kam beim mehreren Aktionen der Göttinger Polizei zusammen. So verkauften die Beamten Suppe für den guten Zweck im Kauf-Park, veranstalteten zwei Kriminal-Dinner und luden zu einem Mitarbeiterfest ein.

Die Hospiz-Verantwortliche sind froh, dass sie sich mit Fachpersonal um die Schwerkranken kümmern können. Aber: Nicht alle Kosten werden durch die Krankenkassen gedeckt. Ständige Unterstützung – auch finanzieller Art – benötigt auch der Ambulante Hospizdienst. Mehr als 100 Ehrenamtliche kümmern sich aktuell um etwa 60 Betroffene, berichtet Koordinatorin Manuela Brandt-Durlach. Immer wieder gibt es letzte Wünsche, die erfüllt werden sollen.

hospiz-goettingen.de

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