Sterbende und Angehörige begleiten

Hospiz bietet Kurs für ehrenamtliche Helfer an

Eine Hospizmitarbeiterin hält die Hand eines todkranken Menschen, der im Hospiz im Bett liegt.
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Eine Hospizmitarbeiterin hält die Hand eines todkranken Menschen, der im Hospiz im Bett liegt.

Göttingen – Patienten vorlesen, mit ihnen spazieren gehen, sprechen und für sie da sein. Das sind einige Aufgaben von Ehrenamtlichen des Ambulanten Hospizes an der Lutter in Göttingen.

Dazu bietet das Hospiz den Grund- und Aufbaukurs zum ehrenamtlichen Hospizhelfer ab Mittwoch, 26. August, an. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Ein Vorgespräch ist erforderlich.

Der Kurs geht über mehrere Termine von August bis März. Er umfasst insgesamt 100 Stunden. Der Abschluss des Kurses befähigt und ermutigt die Teilnehmer, schwerstkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige in der letzten Lebensphase zu begleiten. In dem Kurs gehe es um die persönliche Auseinandersetzung mit den Themen Verlust, Sterben und Tod, grundlegendes Wissen über Phasenmodelle der Krisenbewältigung sowie Kommunikationsmöglichkeiten.

Zum Engagement gehört auch, die Angehörigen durch die Übernahme von Betreuungszeiten zu entlasten, mit ihnen über alles zu reden und sie dabei zu unterstützen, wichtige Dinge zu regeln. Die Begleitung durch die Hospizhelfer findet bei den Erkrankten zu Hause, in Alten- und Pflegeheimen, im Krankenhaus und im stationären Hospiz statt.

Wer weitere Informationen möchte, sich für das Vorgespräch oder den Kurs anmelden möchte, der kann sich an Manja Schondorf-Denecke vom Hospiz an der Lutter in Göttingen wenden. Sie ist telefonisch erreichbar unter 05 51 /50 34 38 21, per E-Mail an ambulantes-hospiz@hospiz-goettingen.de und im Internet auf der Seite hospiz-goettingen.de.

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