Richtfest für Erweiterungsbau

Hotel Beckmann in Nikolausberg wächst auf mehr als 100 Betten

+
Richtfest mit vielen Gäste: Mit dabei waren (von links) Architekt Andreas Backhaus, Yvonne Pichler mit Sohn Karl Beckmann, Lucas Beckmann, Michel Beckmann sowie Dirk und Liane Beckmann.

Der Rohbau der Erweiterung des Hotels Beckmann im Göttinger Stadtteil Nikolausberg war schneller fertig als gedacht. Deshalb wurde jetzt kurzfristig das Richtfest gefeiert.

Dazu kamen etwa 60 geladene Gäste, neben den beteiligten Handwerksfirmen auch Nachbarn, Vereine und Freunde aus Nikolausberg sowie Vertreter der Politik. Nachdem es vor Baubeginn Verzögerungen wegen des Bebauungsplanes gab, ging es am Ende schneller als erwartet.

„Die Stadtverwaltung hat zügig gehandelt und den Bebauungsplan innerhalb eines halben Jahres geändert“, freut sich Besitzer Dirk Beckmann. „Dafür hat sich der Oberbürgermeister persönlich stark gemacht. So konnten wir Anfang des Jahres mit den Bauarbeiten loslegen.“

Im Erweiterungsbau entstehen auf drei Etagen 34 neue Hoteldoppelzimmer mit 68 Betten. Im oberen Stockwerk wird ein 200 Quadratmeter großer Veranstaltungs-, Tagungs- und Frühstücksraum gebaut – mit Blick auf die Nikolausberger Kirche, den Nordbereich der Universität und bis weit hinter den Gaußturm bei Dransfeld. „Zusammen mit dem Neubau haben wir dann 63 Hotelzimmer und 13 Appartements mit insgesamt über 100 Betten“, sagt Beckmann. Dafür werde auch neues Personal eingestellt. Mit im Boot sind nun auch die beiden Söhne Beckmanns, Lucas und Michel. Das Hotel Beckmann ist ein Familienbetrieb, bereits 1980 haben die Eltern von Dirk Beckmann erste Fremdenzimmer angeboten.

Besitzer Beckmann beschreibt die Lage des Hotels als herausstechendes Merkmal im Vergleich zu den vielen Hotels im Göttinger Stadtzentrum. „Unsere Lage ist einmalig. Es ist ruhig, man ist schnell in der Natur und trotzdem mit dem Bus in zwei Minuten am Max-Planck-Institut, in zehn Minuten am Klinikum und in 15 am Bahnhof.“ Die Nachfrage sei unverändert hoch, es würden viele Gäste der Universität hier wohnen, darunter auch Langzeitgäste.

Zu den Kosten des Anbaus wollte sich Beckmann nicht äußern. „Wir haben einen Kostenrahmen, und den halten wir ein.“ Die Handwerks- und Baufirmen kommen alle aus der Region. Die Eröffnung ist zum Jahreswechsel geplant. Bereits in dieser Woche geht es mit den Arbeiten weiter.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.