Sieger des Ideencampus Südniedersachsen

Ideencampus Südniedersachsen: Schülerinnen aus Einbeck gewinnen mit Schmuck gegen Mücken

Gruppenbild der drei Sigerinnen aus Einbeck mit einige Verantwortlichen des Ideencampus
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Den ersten Platz beim belegte das Projekt „Mückccesoire“ von Alina Kowaljow, Katja Katschura und Anastasia Rebensdorf (Mitte). Mit auf dem Bild: Marco Böhme (li.), Prof. Dr. Bernhard H. Vollmar, Markus Bauer (re.).

Mehr als nur gute Ideen: Beim sechsten „Ideencampus Südniedersachsen“ holten drei Schülerinnen aus Einbeck mit ihrer Geschäftsidee „Mückccesoire“ den ersten Platz.

Göttingen/Einbeck – Insgesamt 24 Schülerinnen und Schüler aus Südniedersachsen arbeiteten ihre Geschäfts- und Gründungsideen aus. Drei Schülerinnen der Goetheschule Einbeck überzeugten die Jury mit ihrer Geschäftsidee „Mückccesoire“ – und belegten damit den ersten Platz

Die Teilnehmer des diesjährigen „Ideencampus Südniedersachsen“ überzeugten alle Unterstützer und Organisatoren mit ihren Geschäftsideen.

Alina Kowaljow, Katja Katschura und Anastasia Rebensdorf aus der Jahrgangsstufe 11 entwickelten mit ihrem Schmuck, der mithilfe von hochfrequentierten Tönen Mücken fernhält, eine clevere Alternative zu den weniger gut riechenden Mückensprays.

Den zweiten Platz belegten Yitian Ma und Yoel Gebrehiwet von der BBS Northeim mit einer Umwelt-App. Der dritte Platz ging an Nic Moradi von der BBS Alfeld für eine Matching-App für Schüler:innen und Senior:innen und an Christin Wistuba von der BBS Holzminden mit einem Umweltprojekt „ReturnToDonate“.

Unterstützt von Gründern, Unternehmern und den Experten des Zentrum für Entrepreneurship (ZE) der Privaten Fachhochschule (PFH) Göttingen entwickelten die 16- bis 19-Jährigen an zwei Tagen Anfang November ihre Ideen zu tragfähigen Konzepten weiter. „Es waren wieder zwei spannende Tage mit wertvollen Informationen und tollen Praxis-Beiträgen“, freute sich Martin Häusler, Lehrer an der BBS Holzminden. „Es gab viele innovative Ideen und sehr gute Präsentationen der Schülerinnen und Schüler mit leuchtenden Augen – und war spannend bis zum Schluss.“

Ideencampus: Geschäftsideen mit hohem Potenzial zur Umsetzung

„Das Engagement, der Elan und der Einfallsreichtum der Schülerinnen und Schüler bei unserem diesjährigen Ideencampus haben mich überzeugt“, sagte Prof. Dr. Bernhard H. Vollmar, Geschäftsführender Direktor des ZE.

„Die abschließenden Präsentationen und vor allem die integrierten Videos haben bewiesen, dass die gesetzten Impulse zum Unternehmertum beim Nachwuchs auf fruchtbaren Boden gefallen sind. Alle Schülerprojekte haben das Potenzial zur Umsetzung, gerade auch über das Crowdfunding“, so Vollmar.

Insgesamt 24 Schülerinnen und Schüler in acht Teams haben am 6. Ideencampus Südniedersachsen teilgenommen. Vertreten waren die BBS Alfeld, die Goetheschule Einbeck und die BBS Holzminden, aus Northeim die BBS und das Corvinianum sowie aus Göttingen das Otto-Hahn-Gymnasium.

Bei verschiedenen Vorträgen lernten die Schülerinnen und Schüler auch, wie man überhaupt ein Unternehmen gründet und Geschäftsideen finanziert.

„Die Schülerinnen und Schüler werden rundherum durch die Expertise aller – von Studierenden über wissenschaftliche Mitarbeiter und die Professor – in ihrer Ideenfindung begleitet und werden in ihrem Tun absolut ernst genommen“, sagt Alexandra Bühner, Lehrerin am Otto-Hahn-Gymnasium Göttingen.

„Für mich war das ein sehr gewinnbringender Perspektivwechsel und ich kann es nur begrüßen, die Türen der Schule für neuen und vor allem professionellen Input zu öffnen.“

Ideencampus: Impulse aus Wissenschaft und Praxis

Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten während des zweitägigen Workshops an ihren Ideen und lernten, aus ersten Ansätzen realistische Konzepte zu formen. Unter anderem erfuhren sie, wie man Projekte finanziert und ein Unternehmen gründet, aber auch, wie man aus Fehlversuchen lernen und gestärkt hervorgehen kann.

Unterstützt wurden sie durch das Team des ZE sowie studentische Mentoren. Markus Bauer, Gründungsberater am ZE, ist vor allem von der Vielfalt der Ideen der noch jungen Gründerinnen und Gründer begeistert, vor allem vom starken Engagement und die aktive Mitarbeit seien bemerkenswert gewesen, so Bauer.

Der Ideencampus Südniedersachsen ist Teil der vielfältigen Aktivitäten zur Bildung und Förderung unternehmerischen Denkens und Handelns, für die die PFH 2021 vom Gründungsradar des Stifterverbandes abermals für ihre vorbildlichen Leistungen als eine der bundesweit besten Hochschulen im Bereich Gründung ausgezeichnet wurde. (Melanie Zimmermann)

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