Unnötige Belastung

Industrie- und Handelskammer übt Kritik an Mündener Tourismus-Abgabe

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Tourismus-Abgabe in Hann. Münden ist unnötige Belastung: IHK-Vizepräsidentin Birgitt Witter-Wirsam.

Göttingen/Hann. Münden. Scharfe Kritik übte  Birgitt Witter-Wirsam, Vize-Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Hannover, beim Neujahrsempfang in Göttingen an der Stadt Hann. Münden.

Aus ihrer Sicht ist die Tourismusabgabe in der Drei-Flüsse-Stadt eine absolut unnötige Belastung. „Die Unternehmen leisten bereits mit der Gewerbesteuer ihren Beitrag zur Refinanzierung der touristischen Infrastruktur, und das sehr ordentlich bei einem überdurchschnittlich hohen Hebesatz von 400 Prozent“, sagte Witter-Wirsam.

Aktuell wird aus Sicht der IHK-Vizepräsidentin das durch die Abgabe schon angespannte Verhältnis zwischen den Unternehmen in der Innenstadt und der Stadtverwaltung weiter verschlechtert: „Grund ist die miserable Kommunikationspolitik der Stadt zum Einzelhandelsgroßprojekt auf dem Gelände der ehemaligen C.F. Schröder Schleifwarenfabrik.“

Umdenken

In diesem Fall ist laut Birgitt Witter-Wirsam ein Umdenken im Handeln der Stadtverwaltung und -politik erforderlich.

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