Pandemie

Corona-Infektionen während O-Phase an Uni-Göttingen: Einführungswoche abgebrochen

Der „Blaue Turm“ auf dem Zentralcampus der Uni Göttingen
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Der Zentralcampus der Universität Göttingen: Während einer O-Phase kam es zu Infektionen.

In Niedersachsen häufen sich die Fälle von Corona-Infektionen während der Einführungswochen an den Universitäten. In Göttingen wurde nun eine O-Phase gestoppt.

Göttingen – An niedersächsischen Universitäten hat es einige wenige Corona-Infektionen während der Orientierungsphase gegeben. Es handele sich dabei um einzelne Fälle und nicht um größere Infektionsaufkommen, etwa im Zusammenhang mit Veranstaltungen, hieß es. In Göttingen hat eine Fakultät deshalb ihre sogenannte O-Woche abgebrochen.

Es handele sich dabei um einzelne Fälle und nicht um größere Infektionsaufkommen, etwa im Zusammenhang mit Veranstaltungen, hieß es.

Corona in Niedersachsen: Ansteckungen an Uni Göttingen in Verbindung mit O-Phase

An dieser Universität lag die Zahl der Infizierten am Montag bei zwölf. „Die Infektionen lassen sich mit den „O-Wochen“ in Verbindung bringen, nicht aber mit einer bestimmten Veranstaltung», sagte Stadtsprecher Dominik Kimyon. Ohnehin sei es generell schwer, Infektionen genau zu verorten.

Die Kontakte würden nun routiniert nachverfolgt, um das Ansteckungsgeschehen einzudämmen. Die Fakultät der Wirtschaftswissenschaften habe aufgrund der Infektionen ihre Präsenzveranstaltungen in der Orientierungswoche abgebrochen, sagte ein Sprecher der Uni Göttingen.

In den Orientierungswochen veranstalten die verschiedenen Fakultäten Lehr- und Freizeitveranstaltungen, um Erstsemestern den Start in den Unialltag zu erleichtern. Außerdem sollen Studierende, die neu in den Städten sind, so Kontakte knüpfen und Freunde finden können. Für gewöhnlich finden diese Phasen rund um den Beginn der Vorlesungszeit statt. In Göttingen hatten die Vorlesungen am 25. Oktober begonnen.

Corona-Ansteckungen nicht nur in Göttingen: Weitere Universitäten in Niedersachsen betroffen

„Wir beobachten die Entwicklung auf dem Campus und auch die Zahlen des Campus-Covid-Screen sehr genau“, macht Uni-Pressesprecher Romas Bielke deutlich. Der CCS ist neben 3G und der Maskenpflicht ein zentrales Element des Hygienekonzepts der Uni. Deshalb hat die Uni die Testkapazitäten zum Semesterbeginn wieder erhöht. „Grundsätzlich lassen sich im stärkeren Präsenzbetrieb Infektionen unter den Beschäftigten und Studierenden trotz einer hohen Impfquote nicht gänzlich ausschließen.“

Die Impfquote bei den Studierenden liegt laut einer Umfrage vom August 2021 bei etwa 90 Prozent. „Die Vorfälle während der O-Phase haben aber auch gezeigt, dass durch unsere Hygiene-, Lehr- und Testkonzepte eine mögliche Verbreitung schnell bemerkt wird und eingedämmt werden kann“, so Bielke.

Sieben Infektionen können an der Leuphana-Universität Lüneburg mit den „O-Wochen“ in Verbindung gebracht werden. Auch in Hannover sei es an der Universität zu zwei Infektionen aufgrund der „O-Phase“ gekommen, sagte eine Sprecherin der Leibniz-Universität. Nicht überall gab es Infektionen während der Einführungswochen. (lni/bsc)

2G-Regel: In den Göttinger Uni-Mensen dürfen nur noch gegen Corona Geimpfte oder Genesene essen.

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