Info-Veranstaltung zum Jugendparlament

Jugend soll die Politik in Göttingen mitbestimmen

Jugendliche sollen mitarbeiten im Stadtparlament: Ratssaal im Neuen Rathaus Göttingen. Foto: Per Schröter

In Göttingen wird im Frühjahr ein Jugendparlament gewählt. Was ist zu beachten? Wer kandidiert? Infos dazu gibt es am Montagabend im Holbornschen Haus.

Dass die Jugend ihren Platz in der Politik einfordert, ist seit Friday’s for Future nichts Neues mehr. Für ein erstes Göttinger Jugendparlament sind nun die Weichen gestellt. Interessierte können sich bis zum 7. Februar bei der Stadt Göttingen anmelden. 

Wahlen im März

Die Wahlen finden vom 11. bis 18. März statt. 31 Vertreter sollen die Interessen der unter 18-jährigen Göttinger vertreten und werden für zwei Jahre gewählt. Das teilte die Stadt Göttingen mit. Die Amtszeit beginnt voraussichtlich kommenden Mai.

13- bis 17-Jährige gesucht

 „Wir suchen 13- bis 17-Jährige als Kandidat*innen für das Jugendparlament, die Lust darauf haben, ihre Ideen einzubringen und gemeinsam mit anderen Jugendlichen etwas zu bewegen“, sagt Kerstin Jäger-Hartmann, Leiterin Geschäftsstelle Jugendparlament. Das Parlament ist unabhängig, überparteilich und kann eigenständig Themen wählen. 

Recht auf Antragstellung

Das Jugendparlament hat das Recht auf Information, Anhörung und Antragstellung gegenüber dem Rat der Stadt und seiner Ausschüsse. Es verfügt über einen eigenen Etat. Diese sind unter anderem auch für die Fortbildung und Qualifizierung der Mitglieder gedacht, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Die Grünen äußerten sich dem Start des Jugendparlaments gegenüber positiv: „Was lange währt, wird endlich gut. Wir freuen uns riesig, dass das Jugendparlament jetzt endlich an den Start geht. Die Jugendlichen haben so lange dafür gekämpft, und wir haben sie immer – zum Schluss interfraktionell – unterstützt“, sagt Regina Meyer, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses. 

Wahlberechtigte

Wahlberechtigt und wählbar sind Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren, die in Göttingen eine weiterführende Schule besuchen oder dort eine Ausbildung absolvieren, unabhängig vom Wohnort. Sollte Interesse bestehen, sind auch jüngere Göttinger Schüler der weiterführenden Schulen wahlberechtigt. Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren, die ihren Hauptwohnsitz in Göttingen haben, sind unabhängig von Schulbesuch und Ausbildungsplatz wahlberechtigt und wählbar.

Wahl online

Die Wahl erfolgt laut der Pressemitteilung online in den weiterführenden Göttinger Schulen mit Wahllokal oder über das Referat Statistik und Wahlen der Stadt.

Informationsveranstaltung am 13. Januar, 17 bis 20 Uhr, Holbornsches Haus, Rote Straße 34. Wer vorab sein Interesse bekunden, Fragen hat oder bei den Vorbereitungen helfen möchte, kann sich bei der Geschäftsstelle Jugendparlament, Gothaer Platz 3, 37083 Göttingen, Tel. 0551/ 400-3668, jugendparlament@goettingen.de, melden.

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