Initiative verschönert EAM-Grundstück in der Göttinger Altstadt

Übergabe: Symbolischer Schlüssel für den Garten: Armin Schülbe (4. von rechts) übergibt den Schlüssel an Anwohnerin Heike Fischer (2.von links) und weitere Anwohner/Mitglieder der Projektgruppe, sich um den Garten des EAM-Schaltwerkes in der Wendenstraße kümmern werden.

Göttingen. Gemeinschaftsgärten im öffentlichen Raum der Städte sind modern. Neudeutsch heißt das „Urban Gardening“. Auch in Göttingen wird auf einem bislang unscheinbaren Grundstück mehr Grün mitten in der Altstadt gezaubert.

Dafür sorgen die EAM und das Projekt „Göttinger Nährboden“.

Die Schaltstation der EAM, ein moderner Zweckbau, in der Wendenstraße passt so gar nicht in das Bild der fast geschlossenen Fachwerkzeilen im ältesten Teil Göttingens, dem Albani-Viertel. Jetzt soll die in diesem Altstadbereichen Bereich seltene Grünfläche attraktiver werden. Dort darf die Projektgruppe auch die Fassade zum Garten mitgestalten.

Die EAM stellt die Fläche vor ihrem Gebäude der Gruppe „Göttinger Nährboden“ zur Verfügung, damit es dort attraktiver werden kann. Die Übergabe wurde offiziell vollzogen: Heike Fischer nahm für das Projekt das Grundstück von Armin Schülbe, Leiter des EAM-Regionalzentrums Nord, entgegen. „Danke für so viel Vertrauen in die Bürger der Stadt Göttingen und in die Gruppe des Offenen-Garten-Projektes – besonders möchten wir Uwe Koch, unserem Ansprechpartner bei der EAM, für die tolle Zusammenarbeit danken“, freute sich Heike Fischer bei der Übergabe, zu der 50 Gäste gekommen waren.

„Mit diesem Projekt betreten wir Neuland“, erklärte Armin Schülbe. „Wir freuen uns, dass unsere Fläche nun so sinnvoll genutzt wird und sind sehr gespannt, wie sich das Pflänzchen hier entwickelt.“

Das „Albanigärtchen“ entsteht innenstadtnah vor der Schaltstation der EnergieNetz Mitte, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der EAM. Von hier aus wird ein Großteil der Kernstadt Göttingens mit Strom versorgt. Die 110 Quadratmeter große Fläche ist eine der letzten Grünflächen im Albaniviertel. Seit dem Bau der Schaltstation 1990 wurde die Grünfläche von der EAM instand gehalten.

Nachdem die Bürger des Albaniviertels und die Gruppe ‚Göttinger Nährboden’ auf die EAM zugegangen waren, tauschte diese im November 2015 den mit Hundekot belasteten Boden gegen Mutterboden aus und zäunte das Grundstück ein. Die EAM wird auch noch einen Fahrradständer installieren.

Anwohner und Studenten haben bereits Planungen zur Bewirtschaftung des Grundstücks entworfen, es gab auch schon einen ersten Arbeitseinsatz im Garten.

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