Geräte für jede Altersgruppe

Inklusion auf dem Spielplatz: Stadt investiert 100.00 Euro

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Auch bei schlechtem Wetter gut ausgerüstet: Die Kinder sind bereit für den neuen Spielplatz.

Göttingen. Die dreijährige Sanierungsphase auf dem Spielplatz „Schülerstieg“ in Grone ist abgeschlossen. Am Mittwoch wurde der Spielplatz offiziell eröffnet.

Der Spielplatz, der vor der Sanierung nur durch seine Größe (9900 Quadratmeter) positiv aufgefallen ist, bietet jetzt Spielgeräte für alle Altersgruppen und auch für Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen.

Die Umgestaltung des Spielplatzes ist ein Kooperationsprojekt der Fachschule für Sozialpädagogik der Berufsbildenden Schulen (BBS) am Ritterplan und der Stadt Göttingen. Bei der Planung wurde besonderer Wert auf inklusive Nutzungsmöglichkeiten gelegt. Die Schüler entwickelten gemeinsam mit Kindern und Anwohnern Spielgeräte, die auch für Rollstuhlfahrer, Seh- und Hörbehinderte und geistig behinderte Menschen zugänglich sind. Aufgebaut wurden ein neuer Sandspielplatz, ein Holzkletterhaus, eine große Rutsche und eine Schaukel.

Ziel: Mehr Bewusstsein für Inklusion

100.000 Euro hat die Stadt in den Umbau des Spielplatzes investiert, vor allem mit dem Ziel, mehr Bewusstsein für Inklusion zu schaffen und Kinder mit verschiedenen Formen von Beeinträchtigung auf einem Spielplatz zu vereinen. Durch eine besondere Oberflächenbeschaffenheit, Seilpfade, Blindenschrift und kontrastreiche Fraben ist gewährleistet, dass die Kinder selbstständig spielen können. An den neuen Spielgeräten können sie außerdem ihren Gleichgewichtssinn spielend verbessern.

Der Spielplatz liegt mitten im Wohngebiet in einer verkehrsberuhigten Lage und ist trotzdem gut mit dem Bus zu erreichen. (nix)

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