18. Auflage des Wettbewerbs

Innovationspreis des Landkreises Göttingen: Auszeichnungen für viele kluge Köpfe

Verleihung des Innovationspreises 2020 des Landkreises Göttingen: (von links) Landrat Bernhard Reuter, Marc Diederich, Geschäftsführer WRG Wirtschaftsförderung Region Göttingen, und Rainer Hald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Göttingen, zeichneten die Sieger aus.
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Verleihung des Innovationspreises 2020 des Landkreises Göttingen: (von links) Landrat Bernhard Reuter, Marc Diederich, Geschäftsführer WRG Wirtschaftsförderung Region Göttingen, und Rainer Hald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Göttingen, zeichneten die Sieger aus.

Kluge Köpfe standen bei der Verleihung des Innovationspreises des Landkreises Göttingen einmal mehr im Mittelpunkt. 109 Bewerbungen gingen diesmal ein.

Göttingen – Um die Trophäen bemühten sich Gründer, mittelständische Unternehmen, weltweit agierende Konzerne und Bildungseinrichtungen, aber auch Wissenschaftler, Studenten sowie soziale Projekte und Initiativen. Erstmals musste aufgrund der Corona-Krise auf die offizielle Preisverleihung im Deutschen Theater verzichtet werden. Während einer Liveübertragung aus dem Forum der Sparkasse Göttingen haben Veranstalter und Sponsoren die Gewinner des Wettbewerbs bekannt geehrt.

Mobiles Fernsehstudio: Die Verleihung des Innovationspreises des Landkreis Göttingen wurde live ins Internet übertragen.

„Der Innovationspreis ist selbst zur Marke geworden. Steigende Teilnehmerzahlen, wachsende Bekanntheit und zunehmende Strahlkraft über die Grenzen des Landkreises hinaus, haben die Natur des Wettbewerbs verändert. Von einem Mutmacherpreis ist er zu einem Qualitätssiegel geworden“, sagte Göttingens Landrat Bernhard Reuter (SPD). Hier die Sieger, die je nach Platzierung 3000, 2000 oder 1000 Euro erhalten, auf einen Blick:

Kategorie Gründer und Jungenunternehmen

43 Bewerber traten in der Kategorie „Gründer und Jungunternehmen“ an.

1. Lomalab Technologies GmbH aus Göttingen für den Online-Marketingberater „Iomavis“. Die Software verbindet die zentrale Verwaltung von Plattformprofilen (beispielsweise Facebook oder Google) mit aktiver Beratung zur Profiloptimierung;

2. Emma´s Tag und Nacht Markt GmbH aus Altengottern bei Mühlhausen für den digitalen“ Einkaufsmarkt Emma´s Tag und Nacht Markt GmbH;

3. Nia Health GmbH aus Berlin für die Neurodermitis-App „Nia“.

Kategorie kleine Firmen bis zu 20 Mitarbeitern

Große Vielfalt bewiesen weiterhin die 43 Bewerber in der Kategorie mit bis zu 20 Mitarbeitern.

1. Flucon Fluid Control GmbH aus Bad Lauterberg für das Labormessgerät „Epsilon+“, das wichtige Daten für den Einsatz von Ölen und Fetten in Elektroantrieben liefert;

2. Murer Feuerschutz aus Einbeck-Greene für eine E-Löschlanze zum Bekämpfen von Bränden von Elektrofahrzeugen;

3. Futonics Laser GmbH aus Katlenburg-Lindau für ein Lasersystem zum Schweißen, Schneiden und Markieren.

Kategorie große Firmen über 20 Mitarbeiter

In der Kategorie über 20 Mitarbeiter gingen 23 Bewerbungen von Industrieunternehmen, Forschungsinstituten und Hochschulen ein.

1. Umfotec GmbH aus Northeim für den „Resabtor“. Das ist ein neues Bauteil, das für deutlich weniger Lärm sorgt. Typische Anwendungsbereiche sind im Lüftungs- und Klimatisierungsbereich zu finden;

2. Wistoba Pinselfabrik aus Bad Lauterberg für einen neuen Pinsel aus nachhaltigen Materialien;

3. Clarios Deutschland GmbH & Co. KGaA aus Hannover für eine neuartige Batterie für Lastwagen.

Sonderpreise - mit 3000 Euro dotiert

Außerdem wurden drei Sonderpreise vergeben, die mit jeweils 3000 Euro dotiert sind.

Der Sonderpreis „Integration und Soziales“ ging an die Hausarztpraxis Dr. Lodhia aus Bilshausen. Um die medizinische Versorgung zu optimieren, wurden die Bereiche Praxismanagement, Medizinethik, Prozessmanagement und Digitalstrategie zusammengeführt.

Den Sonderpreis „Wissenschaft und Bildung“ erhielt die Abcalis GmbH aus Braunschweig. Das Start-Up stellt Antikörper im Reagenzglas (ohne Tierversuche) biotechnologisch her.

Den Sonderpreis „Messtechnik“ erhielt das IGR Institut für Glas- und Rohstofftechnologie GmbH aus Göttingen. Mit Hochleistungs-Sensoren lassen Beschleunigungen messen. (Bernd Schlegel)

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