Bewerbungen ab sofort möglich

Innovationspreis des Landkreises Göttingen: Wettbewerb der guten Ideen

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Auftakt zum Innovationspreis 2020 des Landkreises Göttingen: Landrat Bernhard Reuter (vorn, 3.v.r.) und die beiden Organisatoren Karin Friese (vorn, 2.v.r.) und Detlev Barth (hinten, links) stellten mit den zahlreichen Fördere rn die neue Wettbewerbsrunde vor.

Unter dem Motto „Ideenreich – Visionen Raum geben“ geht der Wettbewerb um den Innovationspreis des Landkreises Göttingen in die 18. Auflage.

Erstmals wird dabei in diesem Jahr parallel der Klima-Innovationspreis des Landes Niedersachsen vergeben. Die Bewerbungsfrist läuft ab sofort.

„Der Innovationspreis hat seit seiner Premiere im Jahr 2003 eine erstaunliche Entwicklung vollzogen“, sagte Landrat Bernhard Reuter, der am Dienstag den offiziellen Startschuss gab. Seine heutige Bedeutung verdanke der Wettbewerb der Mischung aus Kontinuität, Wandel und Perspektive.

„In diesem Jahr setzen wir einen weiteren Meilenstein bei der Profilierung und der Außenwirkung des Preises“, so Reuter. „Der bisherige Sonderpreis Umwelt bekommt als Klima-Innovationspreis des Landes Niedersachsen eine eigene, hervorgehobene Bedeutung“, betonte der Landrat.

„Wir suchen Unternehmen, die mit ihren innovativen Produkten, Entwicklungen und Dienstleistungen eine Vorreiterrolle für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit einnehmen“, sagte Daniel Farnung vom Niedersächsischen Umweltministerium.

Nachdem das Ministerium in den vergangenen zehn Jahren im Rahmen des Innovationspreis-Wettbewerbes einen mit 3000 Euro dotierten „Sonderpreis Umwelt“ ausgelobt hatte, winken dem Sieger beim landesweit ausgeschriebenen Klima-Innovationspreis nun ein Preisgeld von 10.000 Euro. „Damit wird die deutlich gestiegene Bedeutung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit für Unternehmen hervorgehoben und es sollen Anreize gesetzt werden, weiter in diesem wichtigen Feld zu investieren“, so Farnung. Teilnehmen könnten gewerblich tätige Unternehmen mit Sitz in Niedersachsen – unabhängig von Rechtsform, Größe oder Branche.

Hat sich beim Umweltpreis also Grundlegendes geändert, bleibt beim eigentlichen Innovationspreis-Wettbewerb alles beim Alten. In den drei Kategorien „Gründer und Jungunternehmer“, „Bewerber bis 20 Mitarbeiter“ und „Bewerber über 20 Mitarbeiter“ werden jeweils drei Preise verliehen, die mit bis zu 3000 Euro dotiert sind. Die besten drei Innovationen gewinnen zudem eine von der Sparkasse Göttingen gestiftete Skulptur des Göttinger Künstlers Christian Jankowski. Zusätzlich gibt es Sonderpreise in den Bereichen „Wissenschaft und Bildung“, „Messtechnik“ sowie „Integration und Soziales“, die ebenfalls mit je 3000 Euro dotiert sind.

„Die Wettbewerbsteilnahme ist ganz einfach“, betonte Karin Friese von der Wirtschaftsförderung Region Göttingen (WRG), die den Innovationspreis auch in diesem Jahr wieder organisiert. Jeder Interessent werde von Anfang an persönlich betreut. „Neben der Chance auf die Preisgelder erhält jeder Teilnehmer die Möglichkeit, seine Innovationen einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen“, sagte WRG-Geschäftsführer Detlev Barth.

Außer Veröffentlichungen in regionalen Tageszeitungen und Wirtschaftsmagazinen sowie im Internet würden die besten 15 Innovationen als Videoclip von einem Filmteam dokumentiert und bei der Preisverleihung am 19. November vor rund 500 Gästen im Deutschen Theater präsentiert.

Informationen zum Wettbewerb gibt es bei Karin Friese (WRG), Tel. 0551/99 95 49 82, E-;ail an karin.friese@wrg-goettingen.de. Bewerbungen für den Innovationspreis und den Klimaschutzpreis bis zum 31. Mai möglich. Weitere Infos gibt es hier.

VON PER SCHRÖTER

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