Göttinger Institut für Demokratieforschung erhält Friedenstaube als Preis

Institut auf den Spuren Merkels

Politik macht Spaß: Kinder der Hölty-Schule im November 2012 im Ratssaal bei der Veranstaltung des Institutes für Demokratieforschung und den Planspiel „Eine neue Straße für Felddorf“. Foto: Kopietz

Göttingen. Eine Friedenstaube für ein Göttinger Demokratieprojekt: Am Donnerstag wird das Projekt „Kinderdemokratie“ des Göttinger Instituts für Demokratieforschung unter der Leitung von Prof. Franz Walter mit einer der 30 Friedenstauben des Künstlers Richard Hillinger ausgezeichnet.

Es handelt sich hierbei um eine Auszeichnung, die jeweils von einem vorherigen Preisträger übergeben wird. Die Bronzeplastiken sollen für den Einsatz für Menschenrechte werben.

Bisherige Preisträger sind auch Berühmtheiten wie der Künstler Ai Weiwei, Ex-Bundespräsident Roman Herzog, Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Konstrukteur des europäischen Hauses, Michail S. Gorbatschow. Ausgezeichnet aber wurden auch Organisationen Amnesty International, das Europäisches Parlament und der Club of Rome.

Das Institut erhält die Taube von den Organisationen „Regionales Integrationskonzept Altenmedingen, Bad Bevensen, Bienenbüttel sowie dem „Aktionsplan Inklusion Bad Bevensen.

Überreicht wird die Taube von Schülern der Klasse Ec sowie Lehrkräften und Vertretern der Grundschule Himbergen, die mit dem Jakob-Muth-Preis ausgezeichnet wurde. Die Schüler haben am Planspiel „Eine neue Straße für Felddorf“ teilgenommen und stehen in intensivem Briefkontakt mit den Mitarbeitern des Projekts „Kinderdemokratie“.

Das Ziel ist es, Forschung und Praxis zu verbinden. Dazu gehört auch von den Kindern zu lernen. Die Forschungsgruppe „Kinderdemokratie“ arbeitet mit Grundschulkindern in den Schulen. Das ist recht einmalig, da die meisten Forschungen zu dem Thema erst ab der Sekundarstufe 1 beginnen. Leitende Fragen der Forschungsgruppe „Kinderdemokratie“ sind:

• Welche Rolle spielt Demokratie im Leben von Kindern?

• Wie kann man demokratisches Handeln erlernen?

• Wie lässt sich Demokratie am besten vermitteln?

• Welches Bild haben Kinder von Demokratie?

Informationen: www.kinderdemokratie.de, und telefonisch unter 0551/39-170 107.

Von Thomas Kopietz

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