Fast 100 Schüler bei Wettbewerb in Göttingen

Invasion der Roboter am Hainberg-Gymnasium

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Sind stolz auf ihren Roboter: von links Paul Petry und Lucien Siegel von der 5. Klasse des Felix-Klein-Gymnasiums.

Göttingen. Schüler aus 13 Schulen nahmen mit Eigenbauten am Robotik-Wettbewerb teil. Der Wettstreit wird immer beliebter.

Wie von Geisterhand fährt der Roboter auf dem schmalen Holzsteg entlang. Eigenständig erkennt er die Kurven und steuert zielstrebig auf einen Gegenstand zu. Der Roboter hält, nimmt ihn auf und brint ihn zurück zu Paul Petry und Lucien Siegel.

Die beiden Schüler des Göttinger Felix-Klein-Gymnasiums sind zu Gast am Hainberg-Gymnasium und nehmen am fünften Göttinger Robotik-Wettbewerb teil. „Roboter zu bauen macht unglaublich viel Spaß“, sagen sie. Aber die Fünftklässler haben den Roboter nicht nur gebaut, sondern auch programmiert. „Die Herausforderung ist, den Roboter so zu programmieren, dass er nicht von der Bahn abkommt.“

Insgesamt 95 Schüler 13 Schulen aus Göttingen und Umgebung nehmen am Wettbewerb teil – ein Erfolg für Sebastian Stehlik. Der Lehrer des Theodor-Heuss-Gymnasiums, der den Wettbewerb vor fünf Jahren ins Leben gerufen hat. „Zu Beginn nahmen 60 Schüler teil, jetzt sind es fast 100. Diese gute Resonanz freut mich unglaublich“, sagt er.

Der Wettbewerb ist in drei Kategorien unterteilt: den Grundschulwettbewerb, bei dem ein kleiner Slalom-Parcours abgefahren werden muss, den Kreativwettbewerb, bei dem die Roboter sich ohne Räder und Kette vorwärts bewegen müssen und den Hauptwettbewerb.

Um die Kurve: Die Roboter mussten im Hauptwettbewerb diese Strecke abfahren und den Gegenstand zurückbringen.

Bei diesem müssen die Roboter eine Strecke abfahren, einen Gegenstand aufnehmen und zum Besitzer zurückbringen.

Die Schüler hatten in den Arbeitsgemeinschaften in ihren Schulen Zeit, sich auf die Aufgaben vorzubereiten. Unter Leitung von Lehrern oder Studenten wurden ihnen Grundkenntisse im Bauen und Programmieren beigebracht. „Den Rest haben sie zusammen in Gruppenarbeit gelöst“, betont Stehlik. „Das schult viele Fähigkeiten der Kinder, wie zum Beispiel die gemeinsame Problemlösung.“

Sebastian Stehlik hat den Göttinger Robotik-Wettbewerb auch organisiert, damit mehr Kinder aus der Region daran teilnehmen können. „Viele bereits existierende Wettbewerbe kosten viel Geld oder sind weit weg. Die Schwelle zum Teilnehmen sollte aber möglichst niedrig sein, damit sich mehr Schüler beetiligen können“, sagt er.

Die Sieger können sich über Sachpreise, wie einen Spinnen-Roboter freuen:

Grundschulwettbewerb: 1. Johannes Frauendorff, 2. Johannes Bremer und Benedict Busch, 3. Jakob Erdmann und Alexander Zuev.

Kreativwettbewerb: 1. Team „Sesica“, u.a. mit Simon Dehmel, 2. Fiona Kiok, Jesko Gavenis und Arlene Kalauch, 3. Team „Robogirls“, u.a. mit Juliana von Schlieben und Anna Dietrich.

Hauptwettbewerb: 1. Lilou Ansperger und Sebastian Schadek, 2. Laurenz Thiele und Nico Rinke, 3. Camilla Bernacchia und Lulu Muthreich.

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