Sparkasse und Stadtwerke unterstützen Projekt

Investition in die Zukunft: Neue Stromanlage für das Schützenhaus in Roringen

Strom für das Schützenhaus in Roringen: Bei der Spendenübergabe waren (v.l.) Stadtwerke-Chef Frank Wiegelmann, Volker Kasper (Zweiter Vorsitzender des Kreisschützenverbandes Göttingen), Rainer Hald (Chef der Sparkasse Göttingen), André Faulhaber (Vorsitzender des Schützenvereins Roringen) und sein Stellverteter Reiner Guttmann dabei.
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Strom für das Schützenhaus in Roringen: Bei der Spendenübergabe waren (v.l.) Stadtwerke-Chef Frank Wiegelmann, Volker Kasper (Zweiter Vorsitzender des Kreisschützenverbandes Göttingen), Rainer Hald (Chef der Sparkasse Göttingen), André Faulhaber (Vorsitzender des Schützenvereins Roringen) und sein Stellverteter Reiner Guttmann dabei.

Für den Schützenverein Roringen ist das ein wichtiger Schritt in die Zukunft: Das Vereinsdomizil auf dem Drakenberg bekommt eine neue Stromversorgung.

Roringen – Die Sparkasse Göttingen und die Stadtwerke Göttingen fördern das Projekt mit 11 000 Euro. Ohne diese Unterstützung wäre die Investition nicht möglich.

Ursprünglich sollte ein gebrauchtes Aggregat angeschafft werden. Nach kurzer Suche gab es eine Einigung mit einem Verkäufer. Leider geriet der Verein an einen Internetbetrüger und verlor sein Geld. Eine Anzeige bei der Polizei blieb ohne Erfolg.

Nach diesem Rückschlag wurde über die Möglichkeit diskutiert, das Roringer Schützenhaus an die öffentliche Stromversorgung anzuschließen. Die Investionssumme von 60 000 Euro konnte der Verein aber nicht aufbringen. Die weitere Nutzung des Schützenhauses war ungewiss. Dank der Unterstützung der Sparkasse Göttingen und den Stadtwerken Göttingen hat das Schützenhaus Roringen nun wieder eine Zukunft bekommen. Durch die Anschaffung eines neuen, leistungsstarken Stromerzeugers bleibt das Schützenhaus auf dem Drakenberg weiterhin Mittelpunkt der Roringer Schützen und bietet gerade in der Corona-Pandemie einen wichtigen Anlaufpunkt. Auch die Ausbildung der Nachwuchsschützen des 110 Mitglieder zählenden Vereins kann fortgesetzt werden.

Vereinsvorsitzender André Faulhaber berichtete, dass das Schützenhaus seit 1958 auf dem Drakenberg zu finden ist. Die einsame Lage wurde damals mit Bedacht gewählt, bot sie doch gute Möglichkeiten zum Bau einer Schießsportanlage. Nach wurde immer wieder erweitert und modernisiert. Doch ein Problem wurde nie komplett gelöst: Wegen der isolierten Lage gibt es bis heute keinen Stromanschluss. Somit musste schon früh nach einer Alternative gesucht werden.

Anfangs behalf sich der Verein mit einem kleinen VW-Motor, der einen Generator zur Stromversorgung antrieb. Doch schnell war klar, dass diese Konstruktion an ihrer Grenzen stieß. Oft musste das System neu gestartet werden, denn schon beim Betätigen der Zuganlagen öfter der Motor.

Anfang der 1990er-Jahre erhielt der Verein aus Beständen der Nationalen Volksarmee der DDR ein größeres Stromaggregat. Damit konnte das Problem der instabilen Stromversorgung zunächst behoben werden.

Das Aggregat funktionierte über viele Jahre problemlos und versorgte das Schützenhaus mit der notwendigen Energie. Doch mit den Jahren kamen auch die Probleme. Die Reparaturen häuften sich und die Ersatzteilversorgung wurde immer schwieriger. Jetzt ist klar: Aufgrund eines Zylinderkopfschadens ist eine Reparatur der Anlage nicht mehr möglich. Deshalb freut sich der Verein jetzt über eine neue Anlage. (Bernd Schlegel)

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