Mützen, Handschuhe und Jacken werden gesucht 

Ein Jahr Göttinger Spendenzentrum: Kleidung für mehr als 1100 Flüchtlinge

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Göttingen. Mehr als 1100 Geflüchtete erhielten im Spendenzentrum an der Robert-Bosch-Breite in Göttingen Kleidung, Schulbedarf und Hausrat. Auch aus Frankreich kam Hilfe.

In dem Zentrum werden Sachspenden aus der Bevölkerung angenommen und sortiert. Die Flüchtlinge kommen nach Angaben der Stadtverwaltung immer gern wieder, zum Beispiel um die Ausstattung der Kinder zu ergänzen, „Wunschlisten“ abzugeben und gewünschte Dinge abzuholen. Auch die Flüchtlingsunterkünfte wurden mit zahlreichen Sachspenden für die Gemeinschaftsbereiche aus dem Zentrum unterstützt.

Viele ehrenamtliche Helfer tragen die Einrichtung mit großem Engagement. Sie sind teilweise seit dem Start im November vergangenen Jahres dabei. Sie beraten Geflüchtete, suchen die benötigten Dinge und geben sie heraus. Seit den Sommermonaten gibt es Unterstützung aus Frankreich: Drei junge Damen haben sich für ein Jahr im französischen Zivildienst verpflichtet und als Dienststelle das „Göttinger Spendenzentrum“ ausgewählt. In Göttingen arbeiten sie gemeinsam mit den Ehrenamtlichen in der Versorgung der Geflüchteten.

Auch aus den Reihen der Flüchtlinge arbeiten einige als ehrenamtliche Helfer und Dolmetscher im Spendenzentrum mit.

Einrichtung und Betrieb des Spendenzentrums sind maßgeblich durch Spenden der Unternehmen Zufall Logistic Group, Sycor und Sartorius ermöglicht worden. Diese Unternehmen haben mit ihren Spenden die Mietzahlung bis zum Jahresende sichergestellt. Das Spendenzentrum sucht weiterhin Sponsoren, die ab Januar die Mietzahlungen übernehmen.

Weitere Sachspenden können im Zentrum an der Robert-Bosch-Breite 1 montags von 16 bis 19 Uhr, mittwochs von 8 bis 10 Uhr sowie samstags von 10 bis 12 Uhr abgegeben werden.

Die Einrichtung benötigt aktuell Winterjacken, Mützen und Handschuhe für Damen, Kinder und Herren sowie gut erhaltene Winterschuhe. Weitere Infos zum Spendenzentrum Göttingen gibt es hier.   

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