Ungewöhnliche Veranstaltungen

Jahresprogramm des Künstlerhauses: Vielfalt ohne roten Faden

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Stellten das vielfältige Jahresprogramm im Lichtenberghaus vor: (von links) Reinhard Irmscher, Ute Grünwald, Frank-Helge Steuer, Georg Hoppenstedt, Christel Irmscher und Pola Pretzsch vom Verein „Künstlerhaus mit Galerie in Göttingen“.

Das Lichtenberghaus in der Göttinger Innenstadt auch in diesem Jahr Schauplatz zahlreicher Kunstausstellungen regionaler und überregionaler Künstler. Jetzt stellte der Verein „Künstlerhaus mit Galerie in Göttingen“ das Programm vor.

„Da wir als eine von wenigen Galerien auf Bewerbungen von Künstlern eingehen, die ihre Werke bei uns ausstellen möchten, zieht sich zwar kein roter Faden durch das Jahresprogramm, dafür hat es aber eine große Bandbreite und ist enorm abwechslungsreich“, betonten der Vereinsvorsitzende Reinhard Irmscher und der künstlerische Vorstand Georg Hoppenstedt. Tatsächlich lässt die Vielfalt der angekündigten Veranstaltung kaum Wünsche offen.

Los geht es mit Malereien, Handzeichnungen und Siebdrucken des Hildeheimer Künstler Anthony Canham, der unter dem Titel „This and That“ rätselhaft erscheinende Bilder mit ganz unterschiedlichen Elementen, geometrischen Formen, ornamentalen Strukturen und abstrakter Formensprache zeigt (noch bis 17. März).

„Wir betreten feuertrunken, Himmlische, deine Eurozone“ lautet anschließend der kryptische anmutende Titel einer Ausstellung, in der Diana Janecke, Leena Krüger und Matthias Walliser ihre Konzeptkunst zum Thema Kommunikation und Interaktion präsentieren. Seit 2017 setzen sich die drei Göttinger intensiv mit Überschriften verschiedener Tageszeitungen auseinander, die sie sich gegenseitig in einer festgelegten Reihenfolge per Email zuschicken und so in Anlehnung an das Spiel „Stille Post“ Gedichte tagesaktuellen Inhalts entstehen lassen (21. März bis 21. April).

Parallel zu dieser ungewöhnlichen Ausstellung zeigt die Berlinerin Julia Lia Walter vom 7. April bis zum 5. Mai in der Oberen Galerie des Künstlerhauses Malereien und Werke, die die Medien Malerei und Video verbinden. Die Installation „Liquid Prism“, die der Ausstellung als Namensgeber dient, wurde eigens für die Räumlichkeiten des Künstlerhauses konzipiert.

Weitere Infos gibt es hier.

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