Tour d’Energie: 3700 Anmeldungen für das Jedermann-Radrennen am Sonntag

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Riesen-Gewusel vor der Sparkassen-Arena: Mit viel guter Laune nehmen die Teilnehmer der zwölften Tour d’Energie am kommenden Sonntag die große Schleife durch den westlichen Landkreis Göttingen in Angriff.

Göttingen. Sie gehört inzwischen längst zum südniedersächsischen Sportkalender: Die Tour d’Energie erfreut sich weiterhin wachsender Beliebtheit.

Und in diesem Jahr ist auch das Dutzend voll – das Jedermann-Radrennen wird zum zwölften Mal im westlichen Landkreis Göttingen ausgetragen. Es zählt zu den größten deutschen Radsport-Ereignissen dieser Coleur; in Niedersachsen ist es sogar das größte. Mit 3700 Anmeldungen gibt es in diesem Jahr erneut einen neuen Teilnehmerrekord, den es sicher auch geben wird, wenn noch einige Starter/innen aus diversen Gründen nicht dabei sind.

Mit 3700 Anmeldungen sei auch die Kapazitätsgrenze erreicht, sagt Daniel Koch, neben Jörn Lührs Projektleiter der Tour d’Energie. Nachmeldungen werde die GoeSF wie im vergangenen Jahr nicht mehr zulassen.

Die Mammut-Veranstaltung erfordert natürlich auch eine umfangreiche Begleitung. Die Freiwilligen Feuerwehren, Polizei, Sanitätsdienst, die GoeSf-Mitarbeiter – insgesamt seien fast an die 1000 Helfer am Samstag bei der Startunterlagen-Ausgabe in der Sparkassen-Arena und auch am Sonntag bei der Südniedersachsen-Tour im Einsatz.

Das Rennen ist zudem die Auftaktveranstaltung des „German Cycling Cups“, der größten deutschen Rennserie für Hobbysportler mit insgesamt zehn Rennen. Außerdem gehört die Tour d’Energie mit dem Göttinger Frühjahrs-Volkslauf (22. Mai), SBZW-Flachzeitfahren (12. Juni), dem Göttinger Altstadtlauf um den Novelis-Cup (22. Juni), Zeitschwimmen (13. August) und dem Göttinger Stadtwerke-Volkstriathlon (28. August) zur „Gö-Challenge“.

Umgekehrte „Bergetappe“

Neu ist bei der diesjährigen Auflage wie bereits berichtet teilweise der Streckenverlauf. Diesmal müssen sich die Starter bei Hemeln nicht die steilen Serpentinen hochquälen, stattdessen düsen sie die nicht ungefährlichen Kurven runter, die Könner überschreiten dabei wohl locker das Tempo-50-Limit. Hintergrund der Kursänderung sind die Hang-Sicherungsarbeiten in Hann.-Münden. Diesmal geht es nicht über Meensen und Wiershausen nach Hann.-Münden, sondern über Scheden und Bühren via Ellershausen nach Hemeln.

Interessant wird am Samstag in der S-Arena bereits der Vortrag vom Göttinger Fußball-Autor Hardy Grüne über seine persönlichen Erfahrungen bei dem über 11 000 Kilometer führenden „Anden-Trail“. So lang ist die Tour d’Energie bei weitem nicht. Und doch dürfen sich alle Teilnehmer auch dabei hinterher als große Sieger fühlen.

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