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JFV 37 Göttingen sorgt in der Lokhalle für den Knaller

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Von: Thomas Kopietz, Walter Gleitze

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Rewe-Junior-Cup 2023: Göttingen 05 qualifizierte sich für die Zwischenrunde am Sonntag. Hier eine Szene aus dem Spiel gegen JSG Weper. Robin Onal (am Ball) prüft Wepers Torwart Husein El Zein.
Rewe-Junior-Cup 2023: Göttingen 05 qualifizierte sich für die Zwischenrunde am Sonntag. Hier eine Szene aus dem Vorrundenspiel gegen JSG Weper. Robin Onal (am Ball) prüft Wepers Torwart Niklas Held. © Hubert Jelinek

Einige Regio-Teams überzeugten beim Rewe-Junior-Cup in der Lokhalle. In der Zwischenrunde stehen Göttingen 05, JFV 37 Göttingen, Eintracht Northeim und Eintracht HöhBernSee.

Göttingen – Als hätte es ein Show-Regisseur arrangiert: Die Organisatoren des Rewe-Junior-Cups in der Lokhalle sendeten als letztes Spiel im Live-Screen, der zeitweise von mehreren Tausend YouTube-Sehern verfolgt wurde, das Match zwischen Eintracht Braunschweig und JFV 37 Göttingen. Und das war ein Volltreffer.

Hille-Team bietet Show des Abends in der Lokhalle

Die JFV-37-Jungs um das Trainer-Trio Oliver Hille, Lars Willmann und Robin Gröhling boten die Show des Samstags: Gegen die favorisierte Eintracht gab es in einem wechselvollen, dramatischen Spiel einen 4:3-Sieg. Nach schneller 2:0-Führung in den ersten zwei Spielminuten und einem späteren 3:1 mussten die JFVer nach zwei Unaufmerksamkeiten innerhalb von einer Minute den Ausgleich schlucken. Doch gingen die Blauen erneut in Führung: 4:3! Riesenjubel in der Halle, die (fast) komplett hinter den Göttingern stand. Das Hille-Team geht als ein Gruppendritter in die Zwischenrunde am Sonntag. Diese war das erklärte Ziel der 37er, eines, das sie laut Oliver Hille „bravourös“ erreicht haben. Der Trainer schwärmte kurz nach dem Spiel: „Alle Spieler waren mit dem Kopf da und haben alles umgesetzt, was wir vorgegeben haben. Alle haben hundertprozentig mitgezogen. Diese Mannschaft ist eine Supertruppe. Der Sieg gegen Braunschweig war verdient.“

Die Frage, wer von den regionalen Mannschaften den Einzug in den Sonntag schafft, ist stets die hoch spannende Frage am Samstag.

Göttingen 05 schaffte ein 2:2 gegen AZ Alkmaar

Ein ganz starkes Spiel lieferte auch Göttingen 05 am Samstag ab: Die Schwarz-Gelben holten gegen die spielerisch ansonsten beeindruckende Truppe von AZ Alkmaar ein 2:2 und gingen umjubelt vom Publikum in der ausverkauften Lokhalle vom Feld.

Ebenfalls ihr Ticket für die Zwischenrunde lösten die Regio-Teams JSG Eintracht HöhBernSee und – wie zu erwarten war – FC Eintracht Northeim.

JFV 37 Göttingen nun gegen Eintracht Frankfurt und Mainz 05

Die schwerste Aufgabe der „Regios“ hat nun der JFV 37 am Sonntag in Gruppe A zu lösen: Es geht gegen Eintracht Frankfurt und die bisher kompakten wie spielstarken Mainzer, die in einem erstklassigen Match um den Gruppensieg am Samstag die Publikumslieblinge der Austria (Wien) besiegten.

Zu einem Lokalderby kommt es gleich im ersten Spiel des Sonntags um 9 Uhr: Eintracht Northeim trifft auf Göttingen 05. Ebenfalls in dieser – leichteren – Gruppe E: Eintracht Braunschweig und Eintracht HöhBernSee.

In Gruppe B spielen der FC Fulham, FC Brügge und Borussia Mönchengladbach.

In Gruppe C treten Union Berlin, Hannover 96 und Schalke 04 an.

In Gruppe D kommt es zu Duellen zwischen Austria Wien, Manchester United und AZ Alkmaar.

Das Viertelfinale beginnt dann um 14.30 Uhr – das Finale ist um 16.45 Uhr.

Böse Klatschen fing sich am Samstag die JSG Nörten ein: 1:11 gegen Eintracht Braunschweig und 0:14 gegen Schalke 04.

Wie es anders geht, zeigt die bereits ausgeschiedene Spielgemeinschaft Eichsfeld-Mitte – sie agierte mit dem 1. FC Union zeitweise auf Augenhöhe und verlor knapp mit 2:4.

JSG Weser/Solling spielt 2:2 gegen FC Brügge

Einen Coup landete auch die ebenfalls ausgeschiedene JSG Weser Solling mit einem 2:2 gegen den spielstarken FC Brügge.

Ebenfalls ordentlich verabschiedet sich der FC Gleichen – im letzten Gruppenspiel am Samstag gewannen die Gleichener mit 3:0 gegen die JSG Weser/Solling. Beide schieden aber aus.

Favoriten: Wien, Mainz, Alkmaar, Schalke und Gladbach

Von Experten als Favoriten gehandelt wurden am Samstag besonders Austria Wien, der FSV Mainz 05, AZ Alkmaar, Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach.

Schalke-Trainer-Legende Norbert Elgert: „Am Sonntag zählt es!“

Doch wie sagte die Schalke-Jugendtrainer-Legende Norbert Elgert: „Was an den ersten Tagen in der Lokhalle war, ist egal, erst am Sonntag zählt es.“ Lokhallen-Fan Elgert muss es wissen, er gewann mit den Königsblauen drei Mal den Cup, zuletzt 2012.

(Thomas Kopietz/Walter Gleitze)

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