20 Wohnungen entstehen

Jheringstraße: Startschuss für günstigen Wohnraum

+
Bauprojekt an der Jheringstraße in Göttingen: Dort sollen 20 Wohnungen mit einem günstigen Mietpreis entstehen.

Göttingen. Die Städtische Wohnungsbau hat den Planungen für den Neubau von 20 öffentlich geförderten Wohnungen an der Göttinger Jheringstraße begonnen. Etwa vier Millionen Euro soll das Projekt kosten.

Damit könnte sich das Angebot an günstigen Wohnungen in Göttingen erweitern. Im Juli vergangenen Jahres hatte der Stadtrat den dafür notwendigen Bebauungsplan „Südliche Kommendebreite“ beschlossen. Darin ist vorgesehen, dass an der Jheringstraße in Verlängerung zur vorhandenen Bebauung neuer öffentlich geförderter Wohnraum entsteht. Aktuell verhandelt die Gesellschaft mit der Stadt über den Grundstückspreis.

„Bei den heute sehr hohen Baukosten ist ein Neubau mit preisgebundenen Mieten nur zu realisieren, wenn mehrere Förderprogramme genutzt werden können“, sagt Claudia Leuner-Haverich, Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbau (SWB). Neben der Förderung durch das Land Niedersachsen und der Kreditanstalt für Wiederaufbau könnte das neue „Kommunale Förderprogramm Wohnungsbau“ der Stadt Göttingen, das der Rat kürzlich beschlossen hat, sowie ein günstiger Grundstückskaufpreis die notwendigen Grundlagen bieten.

„Dann wäre hier der Neubau von Wohnungen mit einer Mietpreisbindung in Höhe von 5,40 Euro pro Quadratmeter möglich“, sagt die Geschäftsführerin.

Entwurf: So könnten die neuen Häuser an der Jheringstraße aussehen. Grafik: Städtische Wohnungsbau/nh

Die Städtische Wohnungsbau setzt derzeit alles daran, das Projekt mit insgesamt 20 günstigen Ein- bis Drei-Zimmer- Wohnungen an der Jheringstraße noch im kommenden Jahr zu bauen. Um keine Zeit zu verlieren, wurde mit den Planungen bereits begonnen. Die Architektur orientiert sich an dem bereits im Alfred-Delp-Weg am Fuß der Zietenterassen realisierten Bebauung und wurde auf die Anforderungen an der Jheringstraße angepasst.

Flexible Architektur

„Es zeigt sich, wie flexibel die im Jahr 2009 mit dem Architekturpreis Zukunft Wohnen ausgezeichneten Wohngebäude sind“, freut sich Geschäftsführerin Leuner-Haverich. „Mit reduzierter Höhe, neuer Dachform und veränderter Farbgebung präsentieren sie sich in völlig neuem Gesicht.“ Unter dem Aspekt einer schnellen, kostengünstigen und besonders klimafreundlichen Bauweise wird nach Angaben der SWB derzeit geprüft, ob der Neubau in Holzbauweise realisiert werden kann.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.