Jobangebote per E-Mail: Polizei warnt vor Geldwäsche

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Göttingen/Hannover. Derzeit kursieren E-Mails, in denen Kriminelle angeblich legale und seriöse Jobs anbieten. Das Landeskriminalamt warnt jetzt vor solchen Angeboten.

Man kann sich dabei nämlich dabei der Geldwäsche strafbar machen: In den Mails wird ein hoher Verdienst für geringe Arbeitsleistung, die einfach von zu Hause aus zu erledigen sei, versprochen. Man müsse für diese Arbeit lediglich sein Bankkonto für ein- und ausgehende Überweisungen zur Verfügung stellen. Ein gewisser Prozentanteil dürfte dann als Verdienst behalten werden.

Die Kriminellen versprechen einen hohen Nebenverdienst von bis zu 8000 Euro pro Monat mit wenigen Stunden Arbeit in der Woche. Dazu werden bis zu 8000 Euro an die Bank der Angeworbenen überwiesen. Am Tag der Gutschrift soll das überwiesene Geld abgehoben werden. 20 Prozent darf der Angeworbene behalten. Der Rest soll weitergeleitet werden.

Das Landeskriminalamt rät, solche Angebote auf keinen Fall anzunehmen. Das Geld stammt überwiegend von Geschädigten, die Opfer von illegalen Angriffen beim Online-Banking geworden sind. Die Täter nutzen die Angeworbenen als Inhaber eines Kontos bei einer deutschen Sparkasse oder Bank als Zwischenstation aus. Das Geld geht an die Täter oder weitere Komplizen. Dadurch macht man sich strafbar. (bsc) http://zu.hna.de/jobwarn1214

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