Innensanierung der Göttinger Kirche

Die Johannis-Kirche wird saniert - ein riesiges Plakat gibt einen Blick in die Zukunft

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So soll die Göttinger Johannis-Kirche nach der Innensanierung aussehen: Ein riesiges Plakat gibt eine Vorstellung von der künftigen Gestaltung.  

Der Innenraum der Göttinger St. Johannis-Kirche ist eine große Baustelle. Doch ein riesiges Plakat zeigt, wie das Gotteshaus einmal aussehen könnte.

Die Kirchengemeinde möchte weiterhin Geld für ihr Projekt einwerben und Besucher mit dem Plakat auf die Sanierung aufmerksam machen. Die etwa zwölf Meter hohe und etwa sechs Meter breite „Raum-Animation“ wurde bei einem offiziellen Termin vorgestellt. 

„Die Innensanierung ist ein offener Prozess. Es weiß niemand, was passiert“, sagte Pastor Gerhard Schridde bei der Präsentation des Plakats. 

So gebe es auch noch keinen genauen Zeitplan für die Sanierung, da noch unklar sei, auf welche Schäden man am Ende bei der Sanierung des Innenraums treffen werde. Mit der Umgestaltung soll ein heller und gastfreundlicher Kirchenraum entstehen.

Umgestaltung zur offenen Bürger- und Kulturkirche

Hildgund Broda, Vorsitzende des Kirchenvorstands, machte deutlich, dass St. Johannis mit der Umgestaltung eine offene Bürger- und Kulturkirche wird. Sie sieht das riesige Poster als Beitrag zur Transparenz bei dem Umbau-Projekt.

Bis zum Abschluss der Arbeiten muss aber noch eine Durststrecke überwunden werden. Das gilt auch für die Stadtkantorei, die die Kirche in der Zeit nicht als Veranstaltungsort für ihre Konzerte nutzen kann.

Für die Sanierung des Kirchenschiffs stellte die Stiftung Deutscher Denkmalschutz im vergangenen Jahr mit Unterstützung der Lotterie Glücks-Spirale 100 000 Euro zur Verfügung. Die Johanniskirche entstand im 14. Jahrhundert als gotische Hallenkirche. Mit ihren weithin sichtbaren Türmen gilt sie als eines der Wahrzeichen der Uni-Stadt. 

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