Lob für christliche Nächstenliebe gegenüber Flüchtlingen

Johannisempfang in Göttingen: Landeskirchenrat will viele offene Augen

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Sprach über die Zusammenarbeit von Kirche und Diakonie sowie über das Thema Nächstenliebe. der neue Sprecher des Vorstandes des Diakonischen Werkes evangelischer Kirchen in Niedersachsen, Hans-Joachim Lenke.

Göttingen. Das Thema Diakonie stand im Mittelpunkt des traditionellen Johannisempfangs des Kirchenkreises Göttingen, der am Sonntag in der gut besuchten Rats- und Marktkirche St. Johannis stattfand.

„Kirche und Diakonie gehören zusammen, sie sind wie die beiden Seiten einer Medaille“, betonte Oberlandeskirchenrat Hans-Joachim Lenke, der neue Sprecher des Vorstandes des Diakonischen Werkes evangelischer Kirchen in Niedersachsen (DWiN), in seiner Predigt. Der Dienst am Menschen im kirchlichen Rahmen habe einen wesentlichen Fokus: die Nächstenliebe. Um wahrzunehmen, dass jemand in Not gerät oder sich bereits in Not befindet, brauche es Augen, „die sehen wollen, wie es ist, und nicht, wie es sein sollte“, so Lenke. Dann heiße es, da zu sein und sich zu kümmern.

„Offene Augen und ein waches Herz sind Ausgangspunkte für so manche großartige Entwicklung“, meinte der Oberlandeskirchenrat. Dazu zähle in jüngerer Vergangenheit auch die große Hilfsbereitschaft gegenüber geflüchteten Menschen. „Da bin ich richtig stolz drauf“, meinte Lenke und bedauerte gleichzeitig die negativen Strömungen auch in der Politik, die diesen Erfolg wieder zunichtezumachen drohen.

Im Anschluss an den Gottesdienst, der von Superintendent Friedrich Selter liturgisch begleitet und von Popularkirchenmusiker Rüdiger Brunkhorst und seinem Chor „Lean on Me“ musikalisch gestaltet wurde, war bei einem Imbiss dann Zeit für angeregte Gespräche, bei denen das Thema Diakonie weiter vertieft wurde.

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