Johannisempfang: Kirche macht auf Schicksal der Flüchtlinge aufmerksam

Gottesdienst: Mehrere hundert Besucher waren bei der Feier in der Johanniskirche dabei. Foto: bsc
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Gottesdienst: Mehrere hundert Besucher waren bei der Feier in der Johanniskirche dabei.

Göttingen. „Wer sein Leben erhalten will“ war der Gottesdienst zum Johannisempfang des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Göttingen überschrieben. Diesmal ging es unter anderem um das Schicksal der Flüchtlinge.

Superintendent Friedrich Selter stellte klar: „Das abendländische Europa wird nicht unter der Belastung der Menschen untergehen, die zu uns flüchten.“

Selter machte zuvor deutlich, dass jedermann täglich von Informationen überschüttet werde. Das gehe von der Lokal- bis zur Weltpolitik, über die Wirtschaft bis zu kleinen oder großen Katastrophen. Doch wie soll man damit umgehen?

Antwortversuche gaben Ausschnitte aus der Inszenierung „Parzival“, die in der Kirche zu sehen waren. Dabei traten Vanessa Czapla, Elisabeth Hoppe und Gerd Zinkck vom Deutschen Theater auf. Die Moderation übernahm Dramaturg Philip Hagemann.

Der Gottesdienst wurde von der Göttinger Stadtkantorei unter der Leitung von Bernd Eberhardt ausgestaltet, der auch an der Orgel zu hören war. Außerdem präsentierte sich der Kreisposaunenchor unter der Leitung von Christoph Rüling.

Nach dem Gottesdienst gab es den traditionellen Empfang des Kirchenkreises.

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