„Heimkehr eines Ausschwitz-Kommandanten“

Jürgen Gückel liest online aus seinem neuen Buch über NS-Verbrecher

Porträtfoto von Autor Jürgen Gückel.
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Tief recherchiert: Jürgen Gückel schreibt.

Jürgen Gückel hat viele Jahre für das Göttinger Tageblatt als Gerichtsreporter gearbeitet. In seinem Ruhestand schreibt er Bücher. Am 05.11.2021 gibt es eine Lesung.

Göttingen – Aktuell ist im V&R-Verlag erschienen: „Heimkehr eines Ausschwitz-Kommandanten – wie Fritz Hartjenstein drei Todesurteile überlebte“. Daraus wird er bei einer Online-Lesung am Freitag, 5. November, ab 19 Uhr, berichten. Auch eine Diskussion ist möglich.

Die ursprünglich als Präsenzveranstaltung geplante Veranstaltung läuft als Onlinekonferenz.. Anmeldungen sind über die Mailadresse mail@ns-familien-geschichte.de möglich.

Friedrich Hartjenstein, gebürtig aus Peine, war von November 1943 bis Mai 1944 Kommandant des KZ Auschwitz-Birkenau und von Mai 1944 bis Januar 1945 des KZ Natzweiler-Struthof und dessen Außenlagersystem. Dreimal wurde Hartjenstein für seine Taten zum Tode verurteilt. 1954 starb er in Paris, wenige Stunden nachdem er aus der Haft entlassen wurde.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismuss“ statt und wird vom Verein NS-Familien-Geschichte: hinterfragen – erforschen – aufklären e.V. organisiert.

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und kann im Anschluss auf der Webseite der Veranstaltungsreihe angesehen werden.  tko

Infos zum Buch und zur Veranstaltung sind auf der Webseite der Veranstaltungsreihe (Internetlink) zu finden.

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