25 Jugendliche aus Göttinger Partnerstädten paddelten auf dem Kiessee um die Wette

Jugend für den Frieden, Göttingen 2015, Jugendliche aus der Partnerstadt Thorn in Polen starten zur Paddeltour auf dem Kiessee in Göttingen. Foto: Geier

Göttingen. Jugendliche aus den Göttinger Partnerstädten sind wieder in der Stadt. Eine Woche lang richtet die Sportjugend, der Stadtsportbund und die Stadt Göttingen wieder das Camp „Jugend für den Frieden“ aus.

In diesem Jahr sind aber nur Jugendliche aus Cheltenham (England) und Thorn (Polen) der Einladung der Stadt Göttingen gefolgt. Für die Organisatoren ist das diesjährige Jahr ein Jubiläumsjahr, denn das Jugendcamp findet zum 20. Mal statt. 1995 wurde das erste Camp organisiert: 50 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kamen Jugendliche aus den Partnerstädten nach Göttingen.

Mit zittrigen Beinen steigen die Jugendlichen in das Kanu, das direkt neben dem Steg vertäut ist. „Ich habe Angst“, sagt eine Engländerin. Vorsichtig tastet sie sich voran. Mit beiden Beinen im Kanu spürt sie die Wasserbewegungen, unsicher entweicht ein kleiner Schrei. Schnell setzt sie sich hin. Fünf Minuten und einige Anweisungen später gleitet ihr Paddel sicher durchs Wasser und sie lacht.

Bei dem Jugendcamp sollen die Jugendlichen neue Erfahrungen machen, die sie zusammenschweißen. Das gemeinsame Kennenlernen und Spaß stehen im Vordergrund. Aber vor allem geht es um kulturellen Austausch unter den Jugendlichen.

Nebenbei auch etwas lernen

Das Konzept der einen Organisatoren scheint aufzugehen, denn die Jugendlichen aus drei Nationen haben in ihren Kanus viel Spaß. Außerdem verknüpft es die Städte untereinander, berichtet Joachim Sterr, Referent der Stadt Göttingen. Zusammen werden Ausflüge unternommen, die alle etwas mit dem Thema Energiewende oder Berufschancen zu tun haben.

Auch wenn alle Sommerferien haben, müssen sie lernen, berichtet Organisatorin Nadja Nagler. An einem Tag lernen sie etwas über Sonnenenergie, am nächsten erleben sie die Autostadt Wolfsburg. „Dabei haben sie aber so viel Spaß, dass sie nicht merken, dass sie dabei auch etwas lernen“, sagt Nagler.

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