Kritik an Stadtverwaltung

Junge Union in Göttingen macht Druck wegen Wall-Beleuchtung

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Vorsitzender des JU-Kreisverbandes: Lauritz Kawe.

Göttingen. Die Junge Union (JU) in Göttingen fordert mit Nachdruck ein Konzept für die Beleuchtung des Stadtwalls. Wie der Stadtverband mitteilte, kritisiert die JU die städtische Verwaltung dafür, dass sie die Präsentation eines Konzepts für die Wall-Beleuchtung erneut vertagt habe.

Nach einem Vorschlag der damaligen CDU/FDP-Gruppe im Göttinger Rat hatte der Umweltausschuss der Stadt im Februar 2016 die Verwaltung beauftragt, bis Ende 2016 einen Entwurf vorzulegen. „Im August 2017 hieß es, die Ausarbeitung im Februar 2018, also zwei Jahre nach Antragstellung, einzubringen. Die Sitzung des Umweltausschusses fand im März statt – doch auch dort stand sie nicht auf der Tagesordnung“, kritisiert die JU Göttingen.

Der Vorsitzende des Kreisverbands Göttingen Lauritz Kawe sagt dazu: „Schon 2015 haben wir darauf hingewiesen, das Projekt zeitnah umzusetzen, bevor es in Vergessenheit gerät. Genau das passiert allerdings gerade“. Das veranschlagte Konzept soll neben technischen und gestalterischen Elementen Energieeffizienz, weitgehende Vermeidung von Licht-Smog sowie Arten- und Wurzelschutz berücksichtigen.

Genügend finanzielle Mittel stünden für die Ausarbeitung bereit, so die Junge Union. Die Idee, den Wall „kontinuierlich“, „nicht zu hell“ und „bodennah“ zu beleuchten, existiere schon seit 2006. Damals hatten die Studenten der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) den „Masterplan Licht“ veröffentlicht, den die Stadt bei ihr in Auftrag gegeben hatte.

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