Junge Union: Verfolgungsjagd nach Fotos für Wahlkampf

Die Rote Straße in Göttingen: Hier kam es nach einer Fotoaktion am Dienstag zu einem Vorfall. Foto: bsc

Göttingen. Bei den drei jungen Leuten, die am Dienstag von einem Vermummten in der Roten Straße in Göttingen verfolgt wurden, handelt es sich um Junge Union (JU)-Mitglieder. Sie hatten Wahlkampffotos gemacht.

Der Vorfall ereignete sich gegen 19.20 Uhr, als zwei 23-Jährige und eine 21-jährige Frau Fotos von einem Wohnheim in der Straße machten. Sie hatten sich daraufhin in ein Lokal geflüchtet.

Aktualisiert um 18.21 Uhr

Auf Druck des Unbekannten wurden die Fotos gelöscht. „Er drohte uns, wenn wir noch einmal Fotos in der Roten Straße machen, bekämen wir eins auf die Fresse“, berichtet JU-Kreistagskandidat Till Warning. „Wenn schon das Fotografieren im öffentlichen Raum mit Gewaltandrohung beantwortet wird, ist die Rote Straße endgültig Sperrgebiet für Andersdenkende.“

JU-Kreistagskandidat Sebastian Bornmann sagt dazu: „Dieser Vorfall reiht sich in eine mittlerweile lange Liste von Straftaten ein, die aus diesem Gebäudekomplex heraus geschehen. Wieder einmal stellen wir fest, dass sich die Mittel und Werkzeuge der Linksextremisten nicht von denen der Rechtsextremisten unterscheiden – Bedrohungen, Einschüchterungen und Körperverletzungen eingeschlossen.“

Die Göttinger Polizei bittet bei der Suche nach dem Vermummten um Hinweise aus der Bevölkerung unter 05 51/4 91 21 15.

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