Vorläufige Bilanz der Spielzeit

Junges Theater: 30 Prozent mehr Zuschauer als in der Vorsaison

Mehr als zufrieden: Intendant Nico Dietrich (rechts) und Geschäftsführer Tobias Sosinka präsentierten eine vorläufige Bilanz der laufenden Spielzeit im Jungen Theater. Das JT wird in diesem Jahr 60 Jahre alt. Foto: Kopietz

Göttingen. Die Krisenjahre scheinen überwunden: Das Junge Theater präsentierte am Dienstag das neue Programm und starke Zahlen für die laufende Spielzeit.

Diese – vorläufige – Spielzeitbilanz haben Intendant Nico Dietrich und Geschäftsführer Tobias Sosinka mit großer Freude genannt: Das Junge Theater (JT) hat mit bisher 28.490 Theater-Zuschauern 30 Prozent mehr als in der Spielzeit 2015/16 begrüßt.

Pro Aufführung kamen statt 100 Gästen nun 133. Zudem kamen insgesamt 10.200 Besucher zu Kooperations- und Gastveranstaltungen.

„Wir konnten also bislang 38.690 Gäste besuchen, das ist ein sehr, sehr, sehr gutes Ergebnis“, sagt Nico Dietrich am Dienstag anlässlich der Vorstellung des Programms für die Spielzeit 2017/18.

Mit 214 Vorstellungen wurden 34 mehr als in der Vorsaison gespielt.

Das Mehr an Besuchern spülte auch mehr Einnahmen in die JT-Kasse. Das Geld soll nun investiert werden, nachdem ein massiver Investitionsstau entstanden ist. Angeschafft werden soll Bühnen- und Beleuchtungsmaterial. Geld soll aber auch an die Mitarbeiter gehen. „Wir wollen sie angemessen bezahlen für ihren großen Einsatz“, sagte Dietrich, der auch betonte: „Das Junge Theater ist wieder aufgestanden.“

Die Spielzeit 2017/18 steht unter dem Titel „Vom Eise befreit“ und dem Jubiläum „60 Jahre Junges Theater“. So will man über Stücke an das JT-Jubiläum und andere Jahrestage erinnern. So 50 Jahre 68er, 75 Jahre „Der kleine Prinz“ und 50 Jahre Beatles „Sgt. Pepper´s Lonely Hearts Club Band“.

Daraus lassen sich schon Rückschlüsse auf Stücke ziehen, die das JT 2017/18 spielen wird. Auftakt wird „Urfaust“ von Goethe sein – das Stück, das das Junge Theater vor 60 Jahren zuerst inszenierte und spielte. (tko)

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