Zertifizierung

Jury: Göttingen nun ganz offiziell „fahrradfreundlich“

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Eine Erfolgsgeschichte: Der Radschnellweg in Göttingen, hier die Passage am Hauptbahnhof.

Erfolg für Göttingen: Eine Jury hat offiziell bestätigt, dass die Stadt"fahrradfreundlich" ist.

Die Stadt Göttingen wurde von der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen (AGFK) als fahrradfreundliche Kommune zertifiziert. Nachdem die Stadt einen Antrag unter den Aspekten Infrastruktur, Fahrradparken, Service, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Verkehrssicherheit und Radfahren an Schulen gestellt hatte, bewertete ein Jury Göttingen als fahrradfreundlich.

„Wir freuen uns sehr über die Zertifizierung als fahrradfreundliche Kommune“, sagte Maik Lindemann, Fachbereichsleiter Planung, Bauordnung und Vermessung, der das Zertifikat von Dr. Christoph Wilk, Abteilungsleiter Verkehr im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium, erhielt. Die Auszeichnung bestätige die bisher geleistete Arbeit der Stadt Göttingen, den Radverkehr zu stärken, so Lindemann: „Auf der Auszeichnung werden wir uns nicht ausruhen, sondern gemeinsam, so wie wir es nach dem ersten Preis im bundesweiten ADFC-Fahrradklimatest 2018 getan haben, mit dem Rat weiter an der Förderung des Radverkehrs in Göttingen arbeiten.“

Die Jury beeindruckte dabei nach Angaben des Wirtschaftsministeriums „das Selbstverständnis, mit dem die Radverkehrsförderung in Göttingen erfolgt. Neben immer wieder neuen ambitionierten Vorhaben wie dem Radschnellweg oder der kostenfreien Fahrradmitnahme in Bussen wird an der Verbesserung der Bestandssituation gearbeitet. Darüber hinaus erhalten die Pendlerverflechtungen zunehmend mehr Beachtung, um auch den Berufspendlerinnen und -pendlern eine Alternative zur Autonutzung anzubieten.“ Die Zertifizierung gilt für fünf Jahre und muss danach erneut beantragt werden.

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