Kaiser-Wilhelm-Park soll wieder schick werden - auf Dauer

Im Einsatz für das Open-Air-Festival im Kaiser-Wilhelm-Park: Mitarbeiter des Baubetriebshofs richten den Park für die Konzerte am 17. und 18. Juli her, wollen ihn aber auch in Zukunft dauerhaft pflegen. Fotos: Dittrich

Göttingen. Gleiche Aufgaben und Maschinen, seit April gleiches Amt: Stadtwald und Baubetriebshof Göttingen arbeiten nun zusammen.

Erster Akt: Dauerhafte Pflege des Kaiser-Wilhelm-Parks.

Für das Open Air Festival im Juli ist im Kaiser-Wilhelm-Park (KWP) noch einiges zu tun. Bäume werden zurückgeschnitten, Steine entfernt und Rasen wird gemäht, damit die Besucher am 17. und 18. Juli wieder in schöner Umgebung feiern können - unter anderem beim Auftritt von Jupiter Jones am Samstag, 18. Juli.

Doch nicht nur zur 26. Auflage des Festivals soll der KWP schick aussehen, sagt Volker Hempfing, Leiter des Baubetriebshofs: „Wir wollen die Fläche beibehalten und dauerhaft als Park herrichten.“ Bisher waren ausschließlich die Mitarbeiter des Stadtwalds unter der Leitung von Martin Levin dafür verantwortlich - zu viel Arbeit für zwölf Mitarbeiter, die den gesamten Forst inklusive Baumfällarbeiten und Holzverkauf bearbeiten.

Seit April arbeiten nun alle unter dem Dach des Betriebshofs. „Das hat nur Vorteile“, erklärt Hempfing, „im Forst ist die Hochzeit im Winter, bei den Grünflächen in der Stadt im Sommer. Wir können die Arbeit also gut hin- und herschieben.“ Dadurch lasse sich auch der KWP besser pflegen, pflichtet ihm Kollege Levin bei.

Zusammen mit Stadtwald kommt der Baubetriebshof nun auf 120 Mitarbeiter, die allein in der Stadt etwa 3300 Bäume pflegen müssen.

Wurzeln entfernen, Hecken schneiden - das sind die Arbeiten, die jetzt im KWP als Vorbereitung auf das Festival gemacht werden müssen, erklärt Hempfing. Nach dem Festival soll die Pflege der Waldbühne aber fortgesetzt werden.

Um den Park für weitere regelmäßige Veranstaltungen anzubieten, soll regelmäßig gemäht, geschnitten und auch nachgepflanzt werden. „Jetzt machen wir was Vernünftiges“, sagt Hempfing. Langfristig soll der Kaiser-Wilhelm-Park ähnlich intensiv gepflegt werden wie die Schillerwiesen oder der Celtenhampark.

Levin erinnert sich an unschöne Zeiten zurück nachdem der Park in den achtziger Jahren zu dem heutigen Festplatz hergerichtet wurde: Es habe regelmäßig Vandalismus im KWP gegeben. Seine Erfahrung ist aber: „Wenn etwas richtig schick ist, dann gibt es auch weniger Vandalismus.“

Arbeiten für Open Air Festival im Kaiser-Wilhelm-Park

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